Informationen zum MyFest 2017

Regeln für die Standvergabe, den Alkohol-, Glasflaschen-/Getränkedosenverkauf, die Öffnungszeiten von Geschäften und für Stände im Festgebiet

Farbige Paragraphenzeichen
Bild: beermedia - Fotolia.com

Auch 2017 wird es für das MyFest genaue Regeln für die Standvergabe und den Alkohol- und Glasflaschen-/Getränkedosenverkauf geben. Wir möchten Sie hier über die verschiedenen Themen, Anträge bzw. Genehmigungen sowie über die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner informieren, bei denen Sie Anträge stellen und weitere Informationen erhalten können.

Glasflaschen und Getränkedosen dürfen nicht verkauft werden!

Im gesamten Festgebiet ist der Verkauf von Glasflaschen und Getränkedosen verboten. Das Verbot gilt für alle! (Privatpersonen, Stände im Gebiet, Gaststätten, Geschäfte, Bühnen, ….) Auch das Bereithalten von Glasflaschen und Getränkedosen zum Umfüllen ist nicht erlaubt.

Groß- und Einzelhandelsgeschäfte dürfen nicht öffnen

Der 1. Mai ist ein gesetzlicher Feiertag! Groß- und Einzelhandelsgeschäfte (Lebensmittel, Textilien, Import/Export, Elektrogeräte, Bücher usw.) dürfen nicht geöffnet werden. Nur Geschäfte, die ausschließlich Blumen, Zeitungen/Zeitschriften, Backwaren oder Milch/Milcherzeugnisse verkaufen, dürfen bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Es gilt das Berliner Ladenöffnungsgesetz .

Wer kann einen Stand bekommen?

Für Stände im Festgebiet können sich Anwohnerinnen und Anwohner in den grün markierten Straßenzügen sowie Vereine/Initiativen bewerben. Bei der Vergabe der Stände werden Hausgemeinschaften bevorzugt.

Die Vergabe der Stände erfolgt in Zusammenarbeit zwischen MyFest e.V. und Bezirksamt. . Wegen der verringerten Anzahl an Stellplätzen wird es voraussichtlich viele Absagen geben. Wir bitten schon jetzt dafür um Verständnis.

Für die Stände gelten folgende Regeln:

  • die Standerlaubnis ist personengebunden, sie darf nicht an Dritte weitergeben werden, die Standinhaber müssen sich am 1. Mai an ihrem Stand aufhalten und sich ausweisen können. Die Standerlaubnis ist gut sichtbar am Stand anzubringen.
  • an den Ständen von Anwohnerinnen, Anwohnern dürfen ausschließlich alkoholfreie Getränke (z. B. Wasser, Saft, Tee, Kaffee etc.) und/oder Kuchen, Köfte, Salate, Früchte, kleine Snacks etc. verkauft werden – Alkohol darf nicht verkauft werden
  • an den Ständen von Vereinen dürfen ausschließlich kostenlose Informationsmaterialien abgegeben werden – der Verkauf und/oder die Abgabe von Waren (einschl. Speisen und Getränken) gegen Spenden ist nicht erlaubt
  • mit der Standgenehmigung ist nicht die Erlaubnis verbunden, eine Musikanlage zu betreiben.
  • Stände dürfen nur auf dem Gehweg stehen – nicht auf der Fahrbahn, Hauseingänge und Hydranten sind frei zu halten
  • Stände dürfen maximal 3 m lang und 1,5 m breit sein
  • das Aufstellen von Verkaufswagen, der Betrieb von Döner Kebab Grills und anderen gastronomischen Großgeräten ist nicht gestattet
  • das Aufstellen von Pavillons/Zelten ist nur gestattet, wenn diese die oben genannten Maße nicht überschreiten und so gesichert sind, dass die Sicherheit der Gäste nicht gefährdet wird
  • die Verantwortung für die Standsicherheit des Verkaufstisches und die Betriebssicherheit für verwendete Geräte liegt beim Standbetreiber
  • bei der Verwendung von kleinen Gas- und Holzkohlegrills ist die Belästigung von Nachbarn durch Rauch und Gerüche zu vermeiden
  • Lebensmittel an den Ständen sind hygienisch zu verpacken und so aufzubewahren, dass sie nicht verderben können; es sind hygienisch einwandfreie Behältnisse zu verwenden, die nach Gebrauch zurückgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden
  • das Bezirksamt stellt keine Strom- und/oder Wasseranschlüsse bereit
  • auf Anordnung von Beauftragten des MyFest e.V., des Sicherheitsdienstes, des Bezirksamtes, der Polizei ist der Stand unverzüglich abzubauen
  • in bestimmten Bereichen können keine Stände genehmigt werden, weil Rettungswege für die Feuerwehr freigehalten werden müssen, vor dem Haus das ganze Jahr über eine Gaststätte Stühle und Tische auf den Gehweg stellen darf („Schankvorgarten“) oder dort am 1. Mai eine Bühne stehen wird und/oder entsprechende Sicherheitsabstände zu Bühnen eingehalten werden müssen
  • Hausgemeionschaften werden bei der Vergabe bevorzugt; bei Mehrfachbewerbungen aus einem Wohnhaus sollen sich die Nachbarn den verfügbaren Platz vor dem Haus im Rahmen der Hausgemeinschaft teilen
  • pro Haushalt kann maximal ein Standplatz genehmigt werden
  • das MyFest soll sauberer werden – bei der Abholung Ihrer Standlegitimation müssen mindestens 2 Müllsäcke der BSR zu je 6 Euro erworben werden; diese sind am 1. Mai an den Ständen für Abfälle zu benutzen – das Bezirksamt kontrolliert die Sauberkeit an den Standplätzen nach der Veranstaltung

Wo gibt es Bewerbungsformulare für einen Stand?
Bewerbungsformulare stehen Ihnen weiter unten auf dieser Seite zum Download zur Verfügung. Formulare erhalten Sie auch im Bürgeramt Yorkstraße.

Wohin muss ich meine Bewerbung schicken?

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Post an:

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
MyFest e.V.
c/o Bezirksamt Friedrichsain-Kreuzberg
Postfach 35 07 01
10216 Berlin

Ihre Bewerbung muss bis zum 31.03.2017 schriftlich im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg eingegangen sein. Es gilt der Posteingang, nicht der Poststempel! Denken Sie bitte an Ihre Unterschrift auf dem Formular. Eine Einreichung per E-Mail ist leider nicht möglich.

Wo bekomme ich weitere Informationen?
Unter der Telefonnummer 0178-1796983 oder (030) 90298-3561 können Ihre Fragen beantwortet werden.

Sie können uns auch eine E-Mail schreiben.

Wie geht es weiter, wenn ich mich um einen Stand beworben habe?
Die Mitteilung, ob Sie einen Standplatz erhalten haben, bekommen Sie mit der Post nach Hause geschickt. In diesem Brief finden Sie dann auch alle weiteren Informationen dazu, ab wann und wo Sie Ihre Standgenehmigung und die Müllsäcke abholen können. Sie benötigen zur Abholung einen Ausweis oder einen Pass zur Identifikation!

Die Standgenehmigungen werden kostenlos erteilt – denken Sie aber bitte an die Kosten für die beiden Müllsäcke (insgesamt 12 €), die Sie erwerben müssen.

Sie sind jetzt über die wichtigsten Regeln informiert. Bitte denken Sie an diese Regeln, damit es ein schöner Feiertag wird. Denken Sie bitte daran, dass das Bezirksamt und die Polizei die Einhaltung dieser Regeln zu Ihrer eigenen Sicherheit sehr genau kontrollieren werden. Es können Bußgelder verhängt, Stände und Geschäfte geschlossen und Waren weggenommen werden.

Am 1. Mai ab 7 Uhr erreichen Sie den MyFest e.V. unter der Mobilfunknummer
0178-1796983.

Bevor Sie sich um einen Stand bewerben ...

Festgebiet
Bild: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Bitte beachten Sie, dass Sie sich nur als Anwohner/in oder Gewerbetreibende/r im Festgebiet um einen Verkaufsstand auf dem MyFest 2017 bewerben können.

Karte zum Festgebiet 2017

PDF-Dokument (262.5 kB)

Infoblatt MyFest 2017

PDF-Dokument (663.6 kB)

Bewerbung Anwohnerstand MyFest 2017

PDF-Dokument (40.9 kB)

Bewerbung Vereinsstand MyFest 2017

PDF-Dokument (89.6 kB)

Informationen für Gewerbetreibende und Gaststätten im Festgebiet

Neben ergänzenden Informationen werden in den Schreiben folgende grundsätzliche Informationen übermittelt:

  • Der Verkauf von Glasflaschen und Getränkedosen ist in der Zeit vom 01. Mai 2017, 6.00 Uhr bis zum 02. Mai 2017, 6.00 Uhr nicht erlaubt.
  • Getränke zum Verzehr außerhalb geschlossener Räume dürfen nur in Behältnissen aus Pappe oder Kunststoffen abgegeben werden.
  • Glasflaschen und Getränkedosen sind aus den Verkaufsräumen zu entfernen. Durch geeignete Maßnahmen ist dafür Sorge zu tragen, dass weder Glasflaschen noch Gläser durch die Gäste aus dem Betrieb heraus nach außen mitgenommen werden. Es wird empfohlen, dass sich die Geschäfte bei Ihren Vorbereitungen für den 1. Mai 2017 ihr Sortiment entsprechend umzustellen und sich ausreichend mit Behältnissen aus Kunststoff oder Pappe für die Abgabe von Getränken zu bevorraten und auch ihr Personal entsprechend zu unterrichten.
  • In Schankvorgärten, die mit einer Sondernutzungserlaubnis zum Herausstellen von Tischen und Stühlen auf öffentlichem Straßenland betrieben werden, ist das Aufstellen von Zapfanlagen / Tresen o. ä. nicht erlaubt.
  • Da der 1. Mai ein gesetzlicher Feiertag ist, müssen Verkaufsstellen, die nicht den Ausnahmetatbestand der §§ 4 und 5 Berliner Ladenöffnungsgesetz erfüllen, geschlossen bleiben. Ausnahmen hiervon werden nicht verteilt

Am 1. Mai 2017 werden intensive gewerberechtliche Kontrollen stattfinden. Sollten dabei Verstöße gegen das Glasflaschen- und Getränkedosenverkaufsverbot, das Berliner Straßengesetz und das Berliner Ladenöffnungsgesetz festgestellt werden, wird dies die sofortige Unterbindung der Verkaufstätigkeit durch geeignete Maßnahmen zur Folge haben und gleichzeitig mit Bußgeldern in nicht unerheblicher Höhe geahndet werden.