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Vorstellung Annika Gerold

06.01.2022

Annika Gerold
Bild: Kilian Vitt

Unser neues Bezirksamt, das am 6. Dezember 2021 gewählt wurde, besteht aus sechs Mitgliedern. Drei der Stadträt*innen sind in dieser Legislatur neu dabei. Daher möchten wir sie im Bezirksticker kurz vorstellen. Hier beantwortet die Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt, Annika Gerold, vier Fragen zu ihrem neuen Amt.

Was hat Sie dazu bewegt, Stadträtin zu werden?

Ich bin seit 2012 kommunalpolitisch im Bezirk aktiv, die letzten fünf Jahre war ich Bezirksverordnete und Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Einer meiner Schwerpunkte dabei war und ist die Mobilitätswende mit ihren zahlreichen Themenfeldern.
Umso mehr freue mich jetzt auf die Aufgabe, als Stadträtin zusammen mit den Kolleg*innen im Umwelt- und Naturschutzamt, im Ordnungsamt und im Straßen- und Grünflächenamt die praktische Umsetzung der Mobilitätswende weiter voranzubringen. Wichtig ist mir auch, den öffentlichen Raum noch lebenswerter zu gestalten und den klimagerechten Umbau weiter voranzubringen – durch mehr Stadtgrün, mehr Verkehrsberuhigung und mehr Verkehrssicherheit.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?

Besonders am Herzen liegen mir:
  • die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes sowie der bezirklichen Rad- und Fußverkehrspläne, mehr Verkehrsberuhigung insbesondere in den Wohnkiezen
  • den öffentlichen Raum für alle zu gestalten – mit Stadtplätzen, viel Grün, Treffpunkten für die Nachbarschaft
  • die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im ganzen Bezirk und dabei die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen
  • die Sanierung, Instandsetzung & Pflege von Spielplätzen
  • die Stärkung der biologischen Vielfalt und des Naturschutzes und die Orte für Naturerfahrung sichern und möglichst ausbauen
  • die Stärkung des Allgemeinen Ordnungsdienstes, gerade auch mit Blick auf die Verkehrssicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen
  • eine dauerhafte Finanzierung für die Parkläufer*innen, die Kiezhausmeister*innen & Stadtnaturranger*innen, die wichtige Aufgaben im öffentlichen Raum wahrnehmen

Welche Herausforderung wird eine besonders harte Nuss?

Insgesamt ist es neben den großartigen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich bieten, natürlich auch herausfordernd, die notwendige Transformation des öffentlichen Raumes aufgrund der Dringlichkeit – die auch aus der Klimakrise folgen – voranzutreiben. Wir müssen da unbedingt schneller vorankommen und den klimagerechten Umbau der Stadt vorantreiben. Auch wenn die Bezirke in den letzten Jahren wieder gestärkt wurden, sehe ich noch Bedarf, was das Personal im planenden und bauenden Bereich betrifft.

Mit welchen drei Worten würden Sie unseren Bezirk beschreiben?

Friedrichshain-Kreuzberg ist vielfältig, solidarisch und zum Glück auch immer kämpferisch.