Kultursponsoring

Kunst und Kultur in Charlottenburg-Wilmersdorf

Link zu: Johann Wilhelm Rudolf Geyer, Die Testamentseröffnung, 1830-1850, Öl auf Leinwand, 140 x 172cm
Johann Wilhelm Rudolf Geyer, Die Testamentseröffnung, 1830-1850, Öl auf Leinwand, 140 x 172cm

Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Kunst vom Reichtum engagierter Sammler und Stifter profitiert, deren Einfluss bis in die heutige Zeit gegenwärtig ist. An erster Stelle steht Sophie Charlotte, die erste Königin in Preußen. Sie stattete ihr Schloss Lietzow prunkvoll aus und begründete hier einen repräsentativen Musenhof, an dem sie Gelehrte und Künstler versammelte.
Das zu Reichtum gelangte Großbürgertum der ehemals selbstständigen Stadt Charlottenburg sorgte Ende des 19. Jahrhunderts durch großzügige Stiftungen und Vermächtnisse für den Bau von Waisenhäusern und für Einrichtungen zur Kranken- und Altenpflege. Der Unternehmer Johann-Friedrich Puls und seine Frau Caroline vermachten der Stadt Charlottenburg ihr Vermögen in Höhe von 4,8 Millionen Mark mit der Auflage ein Altenheim zu errichten. Der Kaufmann Hugo Raussendorff stiftete sein Vermögen ebenfalls der Stadt. Bis heute ist das „Hugo & Antonie Raussendorff-Stift“ ein Ort für betreutes Wohnen. Darüber hinaus vermachte das Ehepaar der Stadt seine umfangreiche Kunstsammlung. Eine Auswahl der Werke ist seit Januar 2012 in der ständigen Ausstellung “SammlerStücke – Die Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg” im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf zu sehen.

Link zu: Der Künstler Thomas P. Kausel übergab 2007 anlässlich seiner Ausstellung zum 70.Geburtstag eine umfangreiche Schenkung aus dem Vorlass an das Kulturamt und die Artothek.
Der Künstler Thomas P. Kausel übergab 2007 anlässlich seiner Ausstellung zum 70.Geburtstag eine umfangreiche Schenkung aus dem Vorlass an das Kulturamt und die Artothek.

Die Kunst und Kultur der Gegenwart ist auf Unterstützung angewiesen. Das gilt auch für die Arbeit der kommunalen Kultureinrichtungen im Bezirk. Dazu gehören das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim , die Kommunale Galerie Berlin und die Artothek . Besondere Bedeutung hat die Kunstvermittlung an Kinder und Jugendliche durch Kurse, Werkstätten und Führungen im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin.

Link zu: Terrakottaschale aus der Tonwarenfabrik in March
Terrakottaschale aus der Tonwarenfabrik in March

Aus der Produktion der seit 1836 in Charlottenburg ansässigen Tonwarenfabrik March stammt die Terrakotta-Schale. Gegründet von Ernst March (1798-1847) entwickelte sich die Fabrik innerhalb von 30 Jahren zu einem führenden Berliner Unternehmen für Baudekor und Zierrat für den häuslichen Bereich und den Garten.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank Berlin e.G. konnte das wertvolle Ausstellungsstück aus dem Antiquitätenhandel für das Museum erworben werden.

Aus der Arbeit im Atelier
Aus der Arbeit im Atelier Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

Im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin arbeiten Kinder und Jugendliche mit Künstlerinnen und Künstlern. Im Rahmen der Offensive für kulturelle Bildung für Berlin finden Kooperationsprojekte mit Schulen und Kultureinrichtungen statt.

Wenn Sie die Kultureinrichtungen und ihre Arbeit unterstützen möchten, sprechen Sie bitte an:

Elke von der Lieth
Leiterin Fachbereich Kultur
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin
Tel. 030-9029 24100
Email: elke.vonderlieth@charlottenburg-wilmersdorf.de