Charlottenburg-Wilmersdorf: Grünanlagen - Schustehruspark

Link zu: Umgebungsplan in Originalgröße
Umgebungsplan Schustehruspark
Bild: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Link zu: Link zum Luftbild
Anzeige unter Verwendung des FIS-Broker
Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

So erreicht man den Schustehruspark

U-Bahn U 2 Sophie-Scharlotte-Platz, U 7 Richard-Wagner-Platz

Bus 109 Haubachstraße, 210 Seelingstraße

Fotodokumentation

Wissenswertes zum Gartendenkmal Schustehruspark

Der ehemalige Privatgarten des Geh. Kommerzienrats H.O.J. Oppenheim an der sog. Villa Oppenheim (1881/82) ging 1911 in städtischen Besitz über. Die geplante Bebauung konnte vermieden werden. 1914 gestaltete Barth den Park unter Einbeziehung weiterer Grundstücke als städtische Anlage um. Der neue Park wurde nach dem 1913 verstorbenen Charlottenburger Bürgermeister Schustehrus benannt, der sich für das Grün stark engagiert hatte. Barth erschloss den Park durch ein einfaches, rechteckiges Wegesystem, in dem die vorhandenen Bäume teilweise stehenblieben. An der Straße Am Parkplatz entstand ein kleiner Staudengarten. Um Konflikte zu vermeiden, trennte Barth den großen Spielplatz vom übrigen Park gänzlich ab. An seinem Ende errichtete er ein Unterstandshäuschen.

Barth schrieb: “In dem mit alten Bäumen bestandenen Parkteile sind Ruheplätze für Erwachsene in großer Anzahl vorgesehen. Für Kinder ist ein geräumiger, entraster, von Kalksteinmauern und Wildrosenpflanzung umgebener Spielplatz an der Hebbelstraße angeordnet.”

Nach dem II. Weltkrieg wurde der Park nur vereinfacht wiederhergestellt. Einige Ausstattungselemente waren verlorengegangen, und der Spielplatz diente zum Teil als Betriebsfläche des Gartenbauamts.

Anlässlich der Berliner 750-Jahr-Feier 1987 wurde der Park nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten instandgesetzt. Dabei konnten die fehlenden Elemente ergänzt und der Spielplatz mitsamt dem Unterstellhäuschen in voller Größe wiederhergestellt werden.

« Zurück zur Grünanlagen-Startseite