Ausbildung als Gärtner/in für Garten- und Landschaftsbau

Alex
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Hallo, ich heiße Alexander Burghardt, bin 21 Jahre alt, mache meine Ausbildung zum Gärtner ( Fachbereich Garten- und Landschaftsbau ) und befinde mich im 3. Lehrjahr.
Im Anschluss an mein Abitur habe ich direkt mit dieser Ausbildung begonnen. Das Inte­resse für diesen Beruf, war bei mir schon immer da. Es wurde, durch Jobs, Praktika, das Vorhandensein eines privaten Gartens und einen Verwandten, welcher diesen Beruf auch ausübt, geprägt.
Meine Erwartungen an diese Ausbildung wurden mehr als erfüllt. Vor Beginn der Ausbil­dung hatte ich mich schon umfassend über die Inhalte informiert aber den Umfang an Wissen und Praxis, den ich letztendlich nun vermittelt bekomme, ist weitaus mehr als ich dachte.
Man wird schon während der Ausbildung vielseitig eingesetzt, somit hat man eine ab­wechslungsreiche Zeit und vor allem keine einseitige körperliche Belastung. Der Um­gang mit Maschinen (z. B. Flex, Betonmischer) ist im ersten Moment eine Herausforde­rung, wird aber unter Anleitung der Praxisanleiter spielend leicht. Man bekommt eine grundlegende Unterweisung zum Umgang mit Maschinen und erwirbt zusätzlich einen, für diesen Beruf wichtigen, Motorsägenschein.
Super organisiert ist das Zusammenspiel von Berufsschule und Praxis. Im ersten Lehr­jahr hatten wir alle 3 Wochen für 1 Woche Schule und ab dem zweiten Lehrjahr ist es nur alle 5 Wochen soweit, für 1 Woche in die Schule zu gehen.
Ich finde es toll, dass die einzelnen Lehrjahre während der Praxis miteinander gemischt werden, denn so lernt jung von alt und umgekehrt. Es fördert aber auch ungemein die Teamfähigkeit, welche in diesem Beruf auf gar keinen Fall fehlen darf. Denn ohne sie würde eine Baustelle nie fertig oder wäre erst gar nicht realisierbar.
Über die Berufsschule werden auch Auslandspraktika angeboten. Ich habe an einem teilgenommen und war in Frankreich. Es war unwahrscheinlich interessant deren Ar­beitsweise und Kreativität kennenzulernen. Ich habe neue Arbeitsmaterialen gesehen und Arbeitstechniken erfahren bei denen man auch ohne Hilfsmittel sein Ziel erreicht.
Da wir ja während der Ausbildung die deutschen und botanischen Bezeichnungen für sämtliche Pflanzen lernen ist es möglich, uns auch im Ausland gut zu verständigen.
Was ich nach meiner Ausbildung mache, weiß ich noch nicht genau. Es gibt viele Mög­lichkeiten. Arbeiten, studieren oder auch ins Ausland gehen.
Mal sehen.
Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Informationen weiterhelfen und euch für diesen Beruf begeistern.

Tschüß sagt, Alexander Burghardt