Cornelsen Verlagsgruppe und Stiftungen

Link zu: Cornelsen Verlagshaus 1, 8.8.2006, Foto: KHMM
Cornelsen Verlagshaus 1, 8.8.2006, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

1946 in Berlin-Wilmersdorf gegründet. Der erste Sitz des Verlages war von 1946 bis 1949 in der Laubenheimer Str. 23, dann Umzug in die Binger Straße (bis 1972), seit 1983 im eigenen Verlagshaus in der Mecklenburgischen Str.53, 2004 Fusion mit Volk und Wissen, Neubau eines zweiten Verlagshauses an der Mecklenburgischen Straße.
Größter deutscher Schulbuchverlag; zweitgrößte deutsche Buchverlagsgruppe. 1954 Übernahme des Bielefelder Verlages Velhagen & Clasing, in den Achtzigern weitere Zukäufe, 2000 Erwerb der AKAD-Hochschule für Berufstätige in Stuttgart. 2004 Fusion mit dem ehem. DDR-Verlag Volk und Wissen. Mit seinen Tochterverlagen Cornelsen Verlag Scriptor und Lernland entwickelt Cornelsen Bildungsangebote für Lehrer, Schüler und Erwachsene. Das Verlagsprogramm reicht von Schulbüchern und Fachliteratur über Weiterbildungsseminare bis zu multimedialer Software und E-Learning-Angeboten.

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Cornelsen Haus 2, 8.8.2006, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Vier gemeinnützige Cornelsen Stiftungen unterstützen das Lehren und Lernen und widmen sich kulturellen Anliegen. Franz Cornelsen hatte drei Stiftungen initiiert zur Förderung von Migranten-Kindern, Bildung und Umwelt. Seine Witwe Ruth Cornelsen hat 1996 in Würdigung des Lebenswerkes ihres Mannes anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Cornelsen Verlages eine weitere Stiftung ins Leben gerufen, dernen Zweck vorrangig die Förderung der Restaurierung kulturhistorisch bedeutsamer Bauten ist, vor allem in Berlin und den Neuen Ländern. Ausgeschüttet werden rund 750.000 EUR jährlich. Die Restaurierung des Barock-Schlosses Caputh bei Potsdam war das erste große Projekt, das durch Stiftungserträge ermöglicht wurde, es folgte die Restaurierung der berühmten Tapeten von Schloss Paretz, dem Sommersitz von Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. Weitere Objekte waren die Friedenskirche in Potsdam, die Heilig-Geist-Kapelle, die Pfauenvoliere auf der Pfaueninsel, das Kreuzbergdenkmal und 2006 das Schloss Schönhausen in Pankow.