Kempinski Hotel Bristol Berlin

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Kempinski, 15.5.2013, Foto: Raimund Müller Bild: Bezirksamt

Das heutige Kempiski wurde 1951/52 als erster Hotelneubau West-Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg von Paul Schwebes unter Beibehaltung der “runden Ecke”, die der historischen Bebauung entspricht, erbaut, 1957 und 1965 erweitert.
Zu den prominenten Gästen gehören Sophia Loren, der Dalai Lama, Michael Gorbatschow, Mick Jagger und Fidel Castro.
Der Name des Hotels, das zum Inbegriff für erstklassige Berliner Hotellerie wurde, geht auf die jüdischen Besitzer des an diesem Ort seit 1926 befindlichen Groß-Restaurants zurück.

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Kempinski, 9.3.2011, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

‘Kempinski am Kurfürstendamm’ war ein nobel ausgestattetes Speiserestaurant mit zivilen Preisen, in dem täglich 2000 Gäste bewirtet wurden. Der Gründer Berthold Kempinski hatte die Idee der halben Portionen zu halbem Preis, einer “Sozialisierung des Luxus”, die er in seinen zahlreichen Lokalen verwirklichte.
Das Stammhaus war eine 1872 an der Friedrichstraße Ecke Taubenstraße eröffnete Weinhandlung mit angeschlossener Probierstube.
1937 Enteignung und “Arisierung” unter Beibehaltung des Namens. Erst 1994 wurde neben dem Hoteleingang an der Fasanenstraße eine Gedenktafel angebracht.