Romanisches Café

Im zweiten Romanischen Haus an der Stelle des heutigen Europa-Centers . Nachfolger der Konditorei des Hotels Kaiserhof. Große überdachte Terrasse, das Innere im neoromanischen Stil wenig anheimelnd. Zunächst frequentiert von Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft, wurde es nach dem Ersten Weltkrieg zum bekanntesten Literaten- und Künstlercafé der Weimarer Zeit; fungierte als eine Art Börse, wo Künstler und Mäzene aufeinander trafen. Hier verkehrten bis 1933 alle bekannten Künstler und Intellektuellen der Zeit; mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten verlor das Romanische Café seine bisherigen Gäste. Gebäude im Krieg zerstört.