Autorenbuchhandlung Berlin GmbH

Die Berliner Autorenbuchhandlung wurde 1976 als zweite von drei Autorenbuchhandlungen in Deutschland von Schriftstellerinnen und Schriftstellern gegründet. Rund hundert Autorinnen und Autoren beteiligten sich nach einem Aufruf von Günter Grass finanziell, darunter Heinrich Böll, Ingeborg Drewitz und Klaus Wagenbach. Dafür verpflichteten sich die Autorenbuchhandlungen, die Bücher eines jeden Autoren vollständig am Lager zu haben. Die Form der monetären Beteiligung von Autorinnen und Autoren an einer Buchhandlung war in den 1970er Jahren ein Versuch des Widerstands gegen die allgemeine Verflachung des Buchhandels.
Im September 2008 wurde die Autorenbuchhandlung Berlin von Joachim Fürst und Marc Iven übernommen, die seit Anfang der 1990er Jahre die Buchhandlung in der Akademie der Künste betreiben.
Im Dezember 2011 zog die Buchhandlung von der Carmerstraße um in den nahe gelegenen Else-Ury-Bogen 599-601, wo sie ein eigenes Literaturcafé eröffnete, in dem Lesungen und Autorengespräche veranstaltet werden.
Das Sortiment umfasst mehr als 28.000 Titel aus der Belletristik und Lyrik, den Geisteswissenschaften und der Kultur, ausgewählte Biographienund Kinderbücher.