Aktuelles aus dem Verein

Zu Gast beim Bezirksbürgermeister

Gespräch mit Bezirksbürgermeister Naumann am 8. Juni 2017
Gespräch mit Bezirksbürgermeister Naumann am 8. Juni 2017 Bild: Joachim Krüger

Zum halbjährlich stattfindenden Informationsaustausch hatte der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann die Vertreter des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins ins Rathaus an der Otto-Suhr-Allee eingeladen. Dieser war durch den Vorsitzenden Joachim Krüger und die Schriftführerin Marion Halten-Bartels vertreten. Als für die meisten Partnerschaften des Bezirks zuständige Mitarbeiterin des Bürgermeisters nahm auch Anke Pätzold an diesem Gespräch teil.
Nach einer Bilanz der Partnerschaftskontakte der letzten Monate u.a. mit Gagny (Frankreich), Apeldoorn (Holland), Gladsaxe (Dänemark) und Minden berichteten die Vereinsvertreter über die bevorstehende Fahrt in die bayerisch-fränkischen Landkreise Kulmbach und Forchheim sowie eine für den Herbst geplante Fahrt in den Partnerbezirk Petschersk der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Auch beim Weinfest in Gagny im Oktober wird der Partnerschaftsverein –wie in letzten Jahr- mit einem Informationsstand über Berlin und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf beteiligt sein.
Weiter wurde der Bürgermeister darüber unterrichtet, dass der Verein für 2018 Fahrten in den Stadtbezirk Sutton (London) sowie in den hessischen Rheingau-Taunuskreis plane.
Auch beim für den September dieses Jahres geplanten „Fest der Nationen“ werde der Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsverein wieder mit einem Stand vertreten sein.
Im Gegenzug berichteten Bürgermeister Naumann und seine Mitarbeiterin über die Partnerschaftsplanungen des Bezirksamtes, die natürlich auch die Partnerschaften aus dem einstigen Charlottenburg gleichrangig berücksichtigten.
Insgesamt hat der Bezirk 21 Partnerschaften, die größtenteils sowohl durch das Bezirksamt als auch durch die beiden Partnerschaftsvereine sehr aktiv gelebt werden.
Es wurde vereinbart, das nächste Treffen kurz vor dem Jahresende anzuberaumen.

Joachim Krüger
(07.06.2017)

Maryse und Jean-Max Kaufmann zu Gast in Berlin

Maryse und Jean-Max Kaufmann zu Gast in Berlin
Maryse und Jean-Max Kaufmann mit Mitgliedern des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins Bild: Joachim Krüger

Zu einem gemeinsamen Essen mit Maryse und Jean-Max Kaufmann und Mary Luckfiel trafen sich am Freitag, 19. Mai 2017 Rita und Joachim Krüger.
Die Kaufmanns waren viele Jahre Vorstandsmitglieder im Comité de Jumelage unserer französischen Partnerstadt Gagny bei Paris und haben an vielen gemeinsamen Aktivitäten in Gagny, Paris und Umgebung, aber auch in Berlin im Rahmen der vielfältigen Kontakte in den letzten Jahren teilgenommen.
Jetzt waren sie gemeinsam mit Mary Luckfiel in Deutschland und Polen unterwegs, ihr Aufenthalt endete in Berlin, was Anlass für dieses Treffen mit dem Vorsitzenden unseres Wilmersdorfer Städtepartnerschafsvereins war.
„Es ist immer wieder eine große Freude und eine persönliche Bereicherung, wenn wir uns mit langjährigen Freunden aus einer unserer Partnerstädte treffen und austauschen können“, kommentierte Joachim Krüger
Natürlich steht ein Besuch bei den Kaufmanns auf dem Programm des nächsten Paris-Aufenthalts noch in diesem Jahr.

Joachim Krüger
(20.05.2017)

Gagny hat gewählt

Das Rathaus in Gagny
Das Rathaus in Gagny Bild: Joachim Krüger

Noch am gestrigen Abend schickte der Vorsitzende des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftseineins, Joachim Krüger, Glückwünsche an die Partner in Gagny zur Wahl von Emmanuel Macron zum neuen französischen Staatspräsidenten.
An der zweiten Runde der Abstimmung, der Stichwahl beteiligten sich in Gagny 73,67% der Wahlberechtigten, Dabei stimmten 73,56% für Macron, Marine Le Pen erhielt 26,44% der Stimmen.
Einen „weißen Wahlzettel“ als Ausdruck dafür, dass ihnen beide Kandidaten nicht zusagten, haben 7,75% der Wählerinnen und Wähler abgegeben, 2,24% waren ungültig.

Thorvaldsen in Kopenhagen: Ein Bericht aus der dänischen Hauptstadt und von unseren dänischen Partnern

Vorstand und Mitglieder beim Vortrag zu Bertel Thorvaldsen
Der Vereinsvorstand und Gäste nach dem Vortrag zu Bertel Thorvaldsen Bild: Joachim Krüger

Im Mittelpunkt eines Treffen von mehr als 40 Mitgliedern und Freunden des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins im Rathaus Charlottenburg stand Besuch aus der dänischen Partnergemeinde Gladsaxe im Norden von Kopenhagen. Lis Smidsholm verbrachte zu Gast bei Mary Luckfiel einige Tage in Deutschland und überbrachte auf unserem Treffen die herzlichen Grüße des Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Gladsaxe, Lars Abel. Viele der Anwesenden kennen persönlich viele unserer dänischen Partner und sind sehr gern zu Gast in unserem nördlichen Nachbarland.
Inhaltlich stand ein Vortrag über den Bildhauer Bertel Thorwaldsen, gehalten vom Vereinsvorsitzenden Joachim Krüger, und unterstützt durch Bilder aus dem Thorwaldsen-Museum in Kopenhagen sowie von seinen über ganz Europa verteilten Standbildern. Thorwaldsen, der von 1770 bis 1844 lebte und sein ganzes Leben lang zwischen Kopenhagen und vorrangig Italien unterwegs war, gilt als erstrangiger Vertreter des Klassizismus in der Bildhauerei und Modellierkunst. Viele seiner Werke greifen die griechische Götterwelt sowie das Leben in der Antike auf, im Stadtbild deutscher Städte ist er durch sein Schiller-Denkmal in Stuttgart sowie durch sein Guttenberg-Standbild in Mainz verewigt und ist zugleich Ehrenbürger beider Städte.
Sicher hat dieser Vertrag Lust auf mehr Kunst aus und in Kopenhagen gemacht und so ist auch schon eine weitere Reise in die Partnerstadt Gladsaxe in der Planung des Vereinsvorstandes.

Sommerlinde zur Stärkung der Partnerschaft

Pflanzung der Sommerlinde
Pflanzung der Sommerlinde in Alt-Lietzow Bild: Joachim Krüger

Der Landrat des mit Wilmersdorf partnerschaftlich verbundenen fränkischen Landkreises Kulmbach, Klaus-Peter Söllner, pflanzte im Beisein seiner Stellvertreterin Christina Flauder gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Naumann eine Sommerlinde auf dem ehemaligen Dorfanger von Alt-Lietzow gleich hinter dem Rathaus Charlottenburg.
Anlaß dafür war der 25. Jahrestag dieser Partnerschaft, der 2016 im Rahmen des Festes der Nationen bereits festlich begangen worden war. Als Ausdruck dieser Partnerschaft erfolgte nun diese von den fränkischen Freunden finanzierte Baumpflanzung.
Zu den Teilnehmern der Veranstaltung zählte auch Joachim Krüger in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins, der in Deutschland auch die Landkreise Kulmbach, Forchheim und Rhein-Taunus umfasst. Bei diesem Treffen war auch Gelegenheit sich über die im Juni geplante Fahrt des Vereins in den Landkreis Kulmbach mit festem Standort in Presseck im Frankenwald auszutauschen.
Klaus- Peter Söllner ist seit Mai 1996 Landrat des Kreises Kulmbach im Norden des Freistaats Bayern.

Pflanzung der Sommerlinde zum Partnerschaftsjubiläum mit Kulmbach

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Botschafter der Ukraine zu Gast

Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland
Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland Bild: Joachim Krüger

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Dieter Gröhler hatte am 20. Februar den Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, in sein Bürgerbüro in Charlottenburg eingeladen. Vor vollem Haus berichtete der Botschafter in geschliffenem Deutsch über die wirtschaftliche und politische Entwicklung in seinem Lande, die seit mehr als zwei Jahren von den kriegerischen Auseinandersetzungen mit Russland massiv beeinflusst werde.
Die Annektion der Krim durch Russland könne nicht hingenommen werden. Eine Aussöhnung mit dem östlichen Nachbarn könne erst in Betracht gezogen werden, nachdem der Krieg im östlichen Landesteil beendet sein würde. Er äußerte seine Überzeugung, dass bei Themen wie Korruption und Rechtsstaatlichkeit die Ukraine große Fortschritte gemacht habe und der Visafreiheit mit der EU mit großen Hoffnungen entgegensehe. Allgemein sei die positive Einstellung zur EU und in letzter Zeit auch zur NATO gewachsen.
Nach der Diskussion vereinbarten der Botschafter Andrij Melnyk und der Vorsitzende des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins, Joachim Krüger, einen Besuch der ukrainischen Botschaft in der Albrechtstr. 26 zur Vorbereitung einer Partnerschaftsreise in den Stadtbezirk Kiew-Petschersk, die für den Herbst 2017 geplant ist.
Seit der Katastrophe von Tschernobyl ist dieser Bezirk der ukrainischen Hauptstadt mit Wilmersdorf partnerschaftlich verbunden.

Frankreichabend des Städtepartnerschaftsvereins

französische Spezialitäten
französische Spezialitäten beim Frankreich-Abend Bild: Joachim Krüger

Zu einem Rückblick auf die Paris- und Gagny-Fahrt im Oktober 2016 hatte der Vereinsvorsitzende Joachim Krüger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie alle interessierten Vereinsmitglieder eingeladen.
Bei verschiedenen französischen Rotweinen und der passenden belegten Brote ließen die Anwesenden die Fahrt anhand vieler Bilder revuepassieren. Im Mittelpunkt dabei stand der „Auftritt“ der Berliner mit einem Infostand über unseren Bezirk und unseren Stadt auf dem zweitägigen Weinfest in der Partnerstadt Gagny im Mittelpunkt. Hierzu hatte der Vorsitzende in französischer Sprache ein umfassendes Infofaltblatt über Charlottenburg-Wilmersdorf erstellt, was rege Abnahme fand.

Im Rahmenprogramm hatten die Vereinsmitglieder die Kathedrale von St. Denis und die Pariser Katakomben besucht, die Pariser Altstadt durchstreift und auch auf dem Weinfest auf dem Montmartre einen Abend verbracht. Dabei wurden sie von ihren Partnern aus Gagny begleitet.

Reaktionen unserer Partner nach dem Terroranschlag

Im Nachgang des schrecklichen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erreichten uns folgende Nachrichten aus unseren Partnergemeinden:

aus Gagny:

Bonjour Joachim,
Nous avons été horrifiés d’apprendre l’odieux attentat dont la ville de Berlin a été victime.
Nos pensées vont vers nos amis berlinois dans la peine et le désarroi en ces circonstances.
Il est important de rester debout afin de résister à la barbarie et l’intolérance.
Recevez toute notre sympathie en ces douloureux moments.

Jany-laure Kalfleiche
Vice présidente du Comité de jumelages de Gagny

***

A titre personnel je te demande de transmettre à nos amis Berlinois mes plus sincères condoléances pour les victimes de cet acte odieux et mon profond soutien a votre communauté endeuillée
Je connais bien les lieux ou s’est produit l’attentat car j’avais été prier dans l’Eglise ou se rendent aujourd’hui les Berlinois. Nous devons rester unis pour vaincre la barbarie et la fraternité que nous avons toujours mis dans nos nombreux contacts nous incite plus que tout a vous témoigner notre solidarité et nos vœux sincères pour un avenir meilleur.
Ich bin ein Berliner

Pour toi et Rita toute notre affection
Jacqueline et Michel

***

Je viens d’apprendre que c’est le quartier du jumelage qui a été touché par l’attentat.
Je suis de tout coeur avec vous pour vous soutenir dans cette épreuve.
Courage à tous les Allemands !
Amicalement.

France Diot du jumelage de Gagny

***

Bonsoir Joachim,
Claude et moi, venons t’exprimer tous nos sentiments de tristesse face aux événements survenus à Berlin.

Christiane Mocellin

aus Sutton:

Our thoughts and prayers are with our German friends after the tragic events of Monday night. We stand side by side with you against terrorise. God Bless

Margaret Court
Vice Chair Sutton Town Twinning

aus Minden:

Lieber Joachim Krüger,

die Mitglieder und der Vorstand der GeFIS grüßen ihre Freunde in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg anlässlich dieses schrecklichen terroristischen Anschlags.
Wir sind in Gedanken und Gebeten bei den Verletzten und Hinterbliebenen und bei allen Berlinern.
Wir wünschen allen eine friedvolle Weihnachtszeit ohne Angst und Schrecken und alles erdenklich Gute für das neue Jahr.

Für die GeFIS Minden
Ute Hannemann

Der Vorstand bedankt sich bei unseren Freunden herzlich für die von ihnen erwiesenen Anteilnahme.

Vorweihnachtliches Treffen im Hotel „Mondial“

Weihnachtsfeier 2016 im Hotel Mondial
Herr Zippel trägt weihnachtliche Texte vor Bild: Joachim Krüger

Zu einem vorweihnachtlichen Treffen hatte der Städtepartnerschaftsverein Wilmersdorf am 9. Dezember in das Hotel „Mondial“ am Kurfürstendamm eingeladen. Mit Geschichten und Gedichten aus dem alten Berlin leitete der Vorsitzende Joachim Krüger die Veranstaltung ein, die in ihrem Fortgang von Herrn Zippel mit heiteren Texten gestaltet wurde.

Am Rande eines kalt-warmen Büfetts hatten die ca. 45 anwesenden Mitglieder die Gelegenheit zu. intensiven Gesprächen, bei denen auch die für 2017 geplanten Fahrten besprochen wurden, die im Juni in die partnerschaftlich verbundenen Landkreise Kulmbach und Forchheim und im Oktober in die ukrainische Hauptstadt Kiew, deren Bezirk Petschersk ebenfalls zu den Wilmersdorfer Partnern zählt, führen sollen. Abschließend wünschte der Vorsitzenden allen Mitgliedern angenehme Weihnachtstage und ein friedliches und erfolgreiches neues Jahr 2017.

Jahreshauptversammlung mit Planung für 2017

Am 7. November fand die diesjährige Hauptversammlung des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins im Rathaus Charlottenburg mit einer Teilnahme von ca. 60 Mitgliedern statt.

Der Vorsitzende Joachim Krüger fasste die in den letzten zwölf Monaten geleistete Arbeit zusammen und berichtete über die Fahrten nach Sutton und Gladsaxe zu den dortigen Jahresempfängen, an die Gruppenfahrt nach Apeldoorn und in die Niederlande, an die Teilnahme mit einem Stand beim Fest der Nationen auf dem Prager Platz und die Fahrt nach Paris im Oktober zum dortigen Weinfest, auf dem der Wilmersdorfer Verein einen Stand mit Informationen über Berlin und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf an zwei Tagen betrieben hat.

Für das kommende Jahr werden Fahrten in die Landkreise Kulmbach und Forchheim im Mai und in den Bezirk Petschersk der ukrainischen Hauptstatt Kiew im Oktober vorbereitet. Wer sein Interesse an einer Teilnahme bekunden will, kann dies unter der Telefonnummer 4144662 bereits jetzt tun.

Krüger danke den ca. 160 Vereinsmitgliedern für ihre Treue und ihr Interesse sowie den Vorstandsmitgliedern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Jahreshauptversammlung mit Planung für 2017

Am 7. November fand die diesjährige Hauptversammlung des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins im Rathaus Charlottenburg mit einer Teilnahme von ca. 60 Mitgliedern statt.

Der Vorsitzende Joachim Krüger fasste die in den letzten zwölf Monaten geleistete Arbeit zusammen und berichtete über die Fahrten nach Sutton und Gladsaxe zu den dortigen Jahresempfängen, an die Gruppenfahrt nach Apeldoorn und in die Niederlande, an die Teilnahme mit einem Stand beim Fest der Nationen auf dem Prager Platz und die Fahrt nach Paris im Oktober zum dortigen Weinfest, auf dem der Wilmersdorfer Verein einen Stand mit Informationen über Berlin und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf an zwei Tagen betrieben hat.

Für das kommende Jahr werden Fahrten in die Landkreise Kulmbach und Forchheim im Mai und in den Bezirk Petschersk der ukrainischen Hauptstatt Kiew im Oktober vorbereitet. Wer sein Interesse an einer Teilnahme bekunden will, kann dies unter der Telefonnummer 4144662 bereits jetzt tun.

Krüger danke den ca. 160 Vereinsmitgliedern für ihre Treue und ihr Interesse sowie den Vorstandsmitgliedern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Städtepartnerschaftsverein Wilmersdorf auf dem Fest der Nationen

Fest der Nationen 2016 - Stand des Städtepartnerschaftsvereins Wilmersdorf
Stand des Städtepartnerschaftsvereins Wilmersdorf Bild: Joachim Krüger

An allen drei Tagen präsentierten die Vereinsmitglieder ihre Kontakte und Reiseberichte in die elf Partnerstädte und Landkreise des ehemaligen Bezirks Wilmersdorf. Auch die neue Ausgabe des „Partner“, der Vereinszeitung, die nun schon im 45. Jahr erscheint, konnte vorgestellt und an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilt werden.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Jubiläum der Partnerschaft zu den Landkreisen Kulmbach und Forchheim, deren Landräte ihre jeweilige Region auf dem Fest vertraten.

Im kommenden Frühjahr plant der Verein eine weitere Fahrt in diese beiden Landkreise, aber auch eine Reise in die Ukraine, in den Stadtbezirk Kiew-Petschersk ist für 2017 in Vorbereitung.

In diesem Jahr geht es jedoch erst einmal nach Gagny bei Paris, wo die Berliner Delegation Anfang Oktober auf dem dortigen Weinlesefest Berlin und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf an einem eigenen Stand vorstellen wird.

Fest der Nationen 2016

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Treff am Weinbrunnen: eine Tradition in der Sommerzeit

Auf dem Weinbrunnen am Rüdesheimer Platz August 2016
Auf dem Weinbrunnen am Rüdesheimer Platz August 2016 Bild: Marion Halten-Bartels

Auch in diesem Jahr trafen sich rund 40 Mitglieder und Freunde des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins am „Weinbrunnen“ auf dem Rüdesheimer Platz. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Vorsitzende Joachim Krüger mit einem Gläschen Wein aus dem Rheingau begrüßen.
Da jeder einzelne verschiedene Käsesorten, Salate, Bouletten, Baguette und viele weitere Köstlichkeiten mitgebracht hatte, konnte eine kleine Schlemmermeile am langen Tisch aufgebaut werden, sodass der Wein eine gute „Unterlage“ bekam. Hintergrund dieses alljährlichen Treffens des Vereins am Weinbrunnen ist die nun schon über viele Jahre andauernde Partnerschaft zwischen Wilmersdorf und dem Reingau-Taunus-Kreis. Von dort kommen denn auch die Winzer, die auf dem Rüdesheimer Platz ihre hochwertigen und wohlschmeckenden Produkte anbieten.
Im Rahmen dieses Treffens lud die Schriftführerin des Verein, Marion Halten-Bartels zur Teilnahme am „Fest der Nationen“ ein, das vom 9. bis 11. September auf dem Prager Platz stattfinden wird, wo der Städtepartnerschaftsverein einen Stand ausstatten und betreiben wird. Rechtzeitig zu diesem Ereignis ist die jüngste Ausgabe des „Partners“, der Zeitschrift des Vereins, von Frank Zwiener und Joachim Krüger fertigstellt und in den Druck gegeben worden.

Weinbrunnen 2016

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Treffen mit Vertretern aus Kiew-Petschersk

Gäste aus Kiew-Petschersk
Die Gäste aus Kiew-Petschersk zusammen mit Vertretern des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins vor dem Rathaus Charlottenburg Bild: Joachim Krüger

Zu einem Treffen mit Vertretern der Bezirksverwaltung von Kiew-Petschersk kamen Mitglieder des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins im Ratskeller Charlottenburg zusammen.
Seit der Atom-Katastrophe in Chernobyl gibt es eine Partnerschaft zwischen diesem Stadtbezirk der ukrainischen Hauptstadt und dem Bezirk Wilmersdorf; damals wurde die Ausstattung des dortigen Kinderkrankenhauses gefördert und Kinder aus dem Katastrophengebiet nach Berlin eingeladen. Jetzt besuchten der dortige Bürgermeister Serhii Martynchuk, begleitet von Stadtrat Pavlo Babii und einer Pressesprecherin auf Einladung des Bezirksbürgermeisters Naumann unsere Stadt und unseren Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Ziel des Gesprächs mit den Gästen aus Kiew, an dem für den Partnerschaftsvereinsvorstand neben Marion Halten-Bartels und Wolfgang Tillinger der Vorsitzende Joachim Krüger und Vladimir Polski, der auch die Übersetzung ermöglichte, teilnahmen, war das gegenseitige Kennenlernen und die Vorbereitung eines Besuchs einer Delegation des Partnerschaftsvereins in Kiew-Petschersk im Herbst 2017.
Das Gespräch verlief in sehr angenehmer und freundschaftlicher Atmosphäre und stärkte somit die bisher schon guten beiderseitigen Beziehungen.

Joachim Krüger
(15.08.2016)

Holland-Fahrt bleibt in guter Erinnerung

Blumenkorso
Blumenkorso Bild: Joachim Krüger

Mehr als 30 Mitglieder des Wilmersdorfer Städtepartnerschafts-vereins sowie des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Kreisverband Tiergarten Wedding nahmen im April dieses Jahres an einer Fahrt nach Holland mitten in die Tulpenblüte hinein teil.

Hinzu kam, dass die Partnerschaftsvereinsmitglieder bei dieser Gelegenheit ihre bereits viele Jahre bestehende Verbindung mit der holländischen Stadt Apeldoorn zu pflegen.

Nun fand –zwei Monate nach der Rückkehr- eine umfassende Auswertungsveranstaltung für diese Fahrt im Charlottenburger Rathaus statt. Joachim Krüger, Vorsitzender beider Verbände, stellte den Fahrtablauf anhand einer Bilderserie mit erläuterndem Vortrag vor. Auf Hin- und Rückfahrt wurde bei den Wilmersdorfer Partnern in Minden Station gemacht, auf der Hinfahrt an der Porta Westfalica, auf der Rückfahrt an der Mindener Schiffsmühle.

Krüger hob in seinem Vortrag nicht nur die vielen schönen Eindrücke dieser Fahrt hervor, sondern lobte auch das freundschaftliche Verhältnis aller Mitreisenden unter einander und die interessanten mitmenschlichen Kontakte zu den Freunden in den Partnerstädten.

Holländisch geprägt war auf dieser Veranstaltung auch das kulinarische Angebot mit frischen Heringen, Salaten und Broten mit holländischem Käse. Dazu gab es neben Saft und Wasser Heineken-Bier und einen roten Genever zum Abschluss.

Alle waren sich einig: Eine solche Fahrt, diesmal in die deutschen Partnerlandkreise Kulmbach und Forchheim, sollte im nächsten Jahr 2017 angeboten werden!

Joachim Krüger
(14.06.2016)

Partnerschaftsverein Wilmersdorf und SoVD-Tiergarten-Wedding auf Holland-Fahrt

Die Apeldoorn-Reisegruppe vor der Porta Westfalica bei Minden
Die Apeldoorn-Reisegruppe vor der "Porta Westfalica" Bild: Joachim Krüger

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand ein Besuch in der Wilmersdorfer Partnerstadt Apeldoorn und dem königlichen Schloss Het Loo mit seinen ausgedehnten Parkanlagen. An den weiteren Tagen fanden Besuche von Amsterdam mit Grachtenfahrt, von Alkmar mit Besuch des Käsemarktes und vom für seine Blumenvielfalt berühmten Keukenhof statt. Zusätzlich konnte die Reisegruppe den an Farben und Duft überwältigenden jährlichen Blumenkorso an sich vorbeiziehen lassen. Einen tiefen Eindruck hinterließen auch die unzähligen Windmühlen sowie die in allen Farben strahlenden Tulpen- und Hyazinthenfelder. Auf dem Rückweg traf sich die Reisegruppe mit Freunden aus der Partnerstadt Minden im Restaurant an der Weser-Flussmühle, nachdem bereits auf der Hinfahrt Station an der “Porta Westfalica” gemacht worden war.

Joachim Krüger
(27.04.2016)

Neujahrsempfang in unserer Partnerstadt Gladsaxe

Joachim Krüger, Christine Zwiener und ihre dänischen Gastgeber
Joachim Krüger, Christine Zwiener und ihre dänischen Gastgeber Bild: Joachim Krüger

Anlässlich des Neujahrsempfangs des Städtepartnerschaftsvereins in unserer dänischen Stadt Gladsaxe besuchten Christine Zwiener, Kassiererin des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins, gemeinsam mit dem Vorsitzenden Joachim Krüger die am Rande Kopenhagens gelegene Partnergemeinde.

Joachim Krüger, Christine Zwiener und ihre dänischen Gastgeber
Bei der Festveranstaltung begrüßte der dortige Vorsitzende Lars Abel im Beisein der Bürgermeisterin sowie von Vertretern der Parteien die deutschen Gäste aus Minden und Berlin. Leider hatten die Vertreter der übrigen Partnerstädte Gagny, Sutton und Apeldoorn ihre Teilnahme aus verschiedenen nachvollziehbaren Gründen abgesagt.

Joachim Krüger unterstrich in seinem Redebeitrag die langjährigen guten Beziehungen und engen Kontakte zwischen Gladsaxe und Wilmersdorf, überbrachte zahlreiche persönliche Grüße und ging auf die großen Herausforderungen einerseits der massiven Flüchtlingsbewegung nach Europa in die Staaten der EU, im Besonderen nach Schweden und Deutschland, sowie auf die massive Bedrohung durch extrem-militante Terroristen des „Islamischen Staates“ ein. Er hob hervor, dass in beiden Bereichen eine verlässliche Solidarität aller EU-Mitglieder unverzüglich erreicht werden muss.

Im Rahmen des Aufenthalts besuchten die Berliner Gäste neben der Glyptothek, dem Thorvaldsen-Museum und dem Schloss Frederiksborg auch die Kopenhagener Gedenkstätte für die im Kampf gegen die Nationalsozialisten umgekommenen bzw. erschossenen dänischen Widerstandskämpfer.

Joachim Krüger
(26.01.2016)

Neujahrsempfang 2016 in Gladsaxe

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Wilmersdorfer Partnerschaftsverein wählte neuen Vorstand

Vereinsvorstand im Januar 2016
Der Vereinsvorstand nach der Neuwahl am 5. Januar 2016 Bild: Melanie Zwiener

Einstimmig bei drei Enthaltungen wählten die 40 anwesenden Mitglieder des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins Joachim Krüger für weitere zwei Jahre zu dessen Vorsitzenden. Krüger, der das Amt bereits seit 10 Jahren innehat, dankte für diesen großen Vertrauensbeweis.
Zu seinem Stellvertreter wurde Oliver Lüning, zur Schriftführerin Marion Halten-Bartels und zur Kassiererin Christine Zwiener gewählt.
Den siebenköpfigen Vorstand bilden Ilona Falkowski, Helga Kaiser, Eveline Kupke, Vladimir Polskij, Hülya Prätzel, Wolfgang Tillinger und Frank Zwiener.

Besonders geehrt wurden die bisherige stellv. Vorsitzende Karin Nagel und die Beisitzerinnen Mary Luckfiel und Bärbel Kirchner, die nach langjähriger Vorstandzugehörigkeit nicht mehr kandidierten. Der Dank der Versammlung galt ebenfalls der ausscheidenden Jola Bähr, deren Ehrung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde, da sie nicht anwesend sein konnte.

Im Anschluss an die von Joachim Dannert geleiteten Wahlen konstituierte sich der Vorstand und konnte auf seiner ersten Sitzung sieben neue Mitglieder in den Verein aufnehmen.

Joachim Krüger
(10.01.2016)

Sind Städtepartnerschaftsvereine ein auslaufendes Modell?

Heute ist alles anders als noch vor 40 oder 50 Jahren. Damals waren die Westberliner Bezirke froh, partnerschaftliche Beziehungen zu westdeutschen Landkreisen oder Städten bzw. ins westliche Ausland aufbauen zu können. Damals waren die Flüge nach Paris oder London noch fast unerschwinglich und Richtung Bundesrepublik mussten erste einmal 200 bzw. 300 Kilometer durch die DDR absolviert werden. Da war es noch etwas ganz Besonderes, wenn ein Austausch mit „echten“ Franzosen anstand: französische Soldaten gab es in Reinickendorf und Wedding in großer Zahl, aber mit französischen Familien in ihrer Heimat Kontakte zu knüpften, war schon etwas Besonderes, zumal nach der Zeit Nazi-Deutschlands und dem 2. Weltkrieg.

Heute ist Berlin „branché“, also „in“. Viele junge Europäer kommen in unsere Stadt, weil hier was los ist. Wir fliegen im Billig-Jet für einige Euro nach Paris, Brüssel oder Kopenhagen, mal eben am Wochenende oder vor Weihnachten zum Einkaufen. Nicht alle können sich das leisten, aber viele eben doch. Und so drängt sich immer mehr die Frage auf ob partnerschaftliche Beziehungen überhaupt noch Zukunft haben.

Diese Frage beschäftigte uns auch auf unserer letzten „Ring-Konferenz“ mit unseren Partnern aus Frankreich, England, den Niederlanden, Dänemark und der Stadt Minden.

Viele jüngere, aber nicht nur sie, unternehmen Auslandsfahrten viel lieber individuell oder mit gleichaltrigen Freunden, gehen vor Ort ihren eigenen Interessen nach oder lassen sich von Reiseunternehmen ein perfektes Programm anbieten.

Werden da unsere Partnerschaftsaktivitäten nicht ins Abseits gedrängt? Ich meine: nein. Was unsere Aktivitäten von denen einschlägiger Reiseunternehmen unterscheidet, sind die vor Ort bestehenden menschlichen Kontakte. So kennen wir z. B. viele Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins in Gagny seit mehr als 20 Jahren und teilen mit ihnen ein Stück unseres Lebens. Egal, ob wir als Gruppe in Paris oder Gagny sind oder privat mit oder ohne Partner dorthin kommen, stets ist der Empfang so herzlich, als hätte man sich gestern erst verlassen. Man freut sich mit bei Geburten, leidet mit bei Todesfällen oder schwerer Krankheit. Wir nehmen Anteil am dortigen politischen und kulturellen Leben. Ich denke, damit ist die Richtung gewiesen: Solche Angebote kann kein Reiseunternehmen machen, denn Zwischenmenschliches steht im Mittelpunkt.

Natürlich muss man Spaß an und Interesse für solche Kontakte haben, Lust, die fremde Sprache wenigstens ein bisschen zu beherrschen und sich auf eine andere, aber doch uns nicht ferne Kultur einzulassen. Miesmacher und Nörgler sind hier fehl am Platz.

Eine so verstandene Partnerschaft“arbeit“ ist zukunftsorientiert. Politiker können und sollen sich treffen, aber echte Bürgerkontakte können sie nie ersetzen. Wenn Menschen aus allen Schichten unserer komplizierten Gesellschaften sich treffen und liebevoll und friedlich mit einander umgehen, so ist das in meinen Augen eine gelebte europäische Partnerschaft!

Joachim Krüger
(04.11.2015)

Der Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsverein trauert um die Toten in Paris

Mit der folgenden Mail hat sich der Vorsitzende des Wilmersdorfer Stadtpartnerschaftsvereins, Joachim Krüger, an die uns partnerschaftlich verbundenen Freunde in Gagny bei Paris gewandt, um ihnen unser Mitgefühl und unsere Solidarität zu übermitteln:

“Cher Michel, cher Jacques, chers amis du Comité de Jumelages de Gagny, La Porte de Brandebourg est plongée dans les couleurs bleu – blanc – rouge. Sur la Place de Paris en face de la Porte de Brandebourg et devant l’Ambassade de la France, il y a une mer de fleurs et des centaines de Berlinoises et Berlinois qui expriment leur deuil et leur solidarité avec les Parisiens et tous les Français. Telle était la situation d’hier au centre de Berlin et ce comportement se continuera, j’en suis sûr, les jours prochains.
Cette attaque du vendredi dernier contre de jeunes Françaises et Français au Bataclan et dans les cafés des alentours est une attaque contre nous tous, contre nos libertés et notre façon d’organiser notre vie.
Ce fanatisme religieux est à combattre de toutes nos forces et avec une solidarité sans frontières.

Nous sommes très tristes. Amicalement, Joachim et tout le Comité de Jumelages de Wilmersdorf”

Lesen Sie auch die Antwort aus Paris:

“Cher Joachim.
Ton mail de soutien, dans cette brutalité barbare nous touche, nous apporte beaucoup de réconfort, et nous témoigne de votre sincère amitié.
Nous comprenons dans ces moments d’horreur la puissance du mot amitié car nombre de pays s’associent à notre peine.
Les images de la télévision nous montrent le soutien du monde entier et cela fait chaud au cœur.
Le comité et moi-même vous adressons nos sincères remerciements.

J.Pauper, Président du Comité de Jumelages de la ville de Gagny”

Konferenz des Partnerschaftsrings 2015 in Berlin

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Aus Anlass des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung lud der Städtepartnerschaftsverein Wilmersdorf die im Partnerschaftsring zusammengeschlossenen Vereine zum alljährlichen Treffen nach Berlin ein.
Der Einladung folgten Delegationen aus Apeldoorn (Niederlande), Gagny (bei Paris, Frankreich), Gladsaxe (bei Kopenhagen, Dänemark), Minden (Westfalen) und Sutton (bei London, Großbritannien).
Die Konferenz begann mit einem Empfang am Freitag, 02. Oktober 2015, im Rathaus Charlottenburg, der von Mitgliedern des Berliner Vereins vorbereitet wurde. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, hielt eine kurze Begrüßungsansprache. Die Gäste aus Europa freuten sich, viele bekannte Gesichter wiederzusehen, doch es gab auch die Gelegenheit, neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen.
Die eigentliche Partnerschaftskonferenz fand am Tag der deutschen Einheit 2015 statt. Im Mittelpunkt der Beratungen, die von Ilona Falkowski unermüdlich ins Deutsche, Französische und Englische übersetzt wurden, stand vor allem der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Nicht in allen Partnerstädten gibt es, wie in Wilmersdorf, einen eigenständigen Verein. Die Pflege der Beziehungen zu den Partnerstädten ist mal mehr mal weniger direkt der jeweiligen Kommunalverwaltung unterstellt. Ebenso ist die finanzielle Ausstattung stark unterschiedlich. Somit gibt es auch nicht immer gemeinsame Aktivitäten der Partnerschaftsverantwortlichen.
Joachim Krüger, Vorsitzender des Wilmersdorfer Partnerschaftsvereins berichtete über die Partnerschaft mit Kiew-Petschersk in der Ukraine. Dieser kommt aufgrund der aktuellen Krise dort eine besondere Bedeutung zu. Kontakte nach Osteuropa sind (leider) noch eher selten. Über die weitere Gestaltung der Ukraine-Kontakte konnten wir anschließend mit Oliver Schruoffeneger diskutieren, der sich neben seiner politischen Tätigkeit im Berliner Abgeordnetenhaus besonders für die Reformbewegung in diesem Land einsetzt.
Seitens Gladsaxe gibt es derzeit Bemühungen um eine Partnerschaft mit einem Stadtbezirk der ungarischen Hauptstadt Budapest. Lars Abel, Vorsitzender aus Gladsaxe, kam direkt aus Budapest nach Berlin und konnte aktuell von seinen Erfahrungen berichten.
Eine besondere Überraschung bereiteten die Freunde aus Gladsaxe: Es erging eine Einladung zum Neujahrsessen im Januar 2016 in Dänemark. Hier wird eine ähnliche Tradition angestrebt, wie beim Annual Dinner in Sutton, das seit vielen Jahren immer am letzten Wochenende im März die Gelegenheit zum intereuropäischen Dialog bildet.
Am Abend besuchten wir gemeinsam mit unseren Gästen den Platz der Republik, wo wir das abwechslungsreiche kulturelle Programm zum 25sten Einheitsjubiläum mit Illumination des Reichstagsgebäudes und abschließendem Feuerwerk genießen konnten.
Am Sonntag besichtigten die Gäste, die nicht schon abgereist waren, und noch Lust dazu hatten, mit uns zusammen den Schlosspark und das Schloss Charlottenburg.
Alle Teilnehmer waren sich abschließend einig, ein gelungenes Wochenende miteinander verbracht zu haben. Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue geschlossen. Die alljährliche Ringkonferenz ist ein wichtiger Baustein für ein freundschaftliches Miteinander in Europa.
Wir freuen uns auf die nächste Ringkonferenz 2016, auch wenn derzeit noch nicht ganz sicher ist, wohin der Weg uns dann führen wird.
Frank Zwiener
(05.10.2015)

Sutton 2015

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Der Juni ist ein guter Monat, um die Pracht der englischen Gärten zu bewundern. Zehn Damen und ein Herr machten sich frohgemut auf den Weg, um in London mal nicht die üblichen Wege zu gehen. Wir wollten diesmal nicht die typischen Sehenswürdigkeiten aufsuchen, sondern hatten uns einige Gärten ausgesucht. Leider konnten wir die ursprüngliche Absicht, die ganz besonders berühmten Gärten südlich von London zu besuchen, nicht wahr machen. Die Fahrpreise hätten unser Budget gesprengt, und für einen Bus war unsere Gruppe zu klein.
Gleich am ersten Nachmittag fuhren wir nach „Camden“ , einem pulsierenden, hippen Stadtteil im Nordwesten Londons. Für junge Leute muss der Bereich um „Camden Lock“ der absolute Hit sein, die Straßen waren überfüllt, es gab unendlich viele, teils recht verrückte Geschäfte und Trödelmärkte. Für uns sollte es aber der Ausgangs-punkt für die malerische Fahrt auf dem „Regent´s Canal“ sein. Geplant war diese kleine Wasserstraße in den Jahren des industriellen Aufbaus für den Transport von Schwergütern wie Kohle und Waren aus den mittelenglischen Industriegebieten. Heute ist die einstündige Bootsfahrt eine gemütliche, abwechslungsreiche Fahrt durch eine Gegend mit stattliche Villen, kleinen Buchten für malerische Hausboote und durch den mit viel Aufwand angelegten Londoner Zoo.
Nicht weit entfernt ist „Regent´s Park“, eine der vielen riesigen grünen Oasen inmitten der Großstadt. In der Mitte liegt „Queen Mary´s Garden“, eine sehr gepflegte Anlage mit wunderbaren Rosen. Am liebsten hätten wir einige mitgenommen.
Zurück in unserem Hotel in „Whitechapel“ (verkehrsgünstig im östlichen London gelegen, preiswert, schlicht, aber mit freundlichem Personal) stellten wir fest, dass unser Nachbargebäude nicht ohne Grund ein großes Islam Zentrum war. Die Bewohner der Umgebung sind überwiegend islamischen Glaubens. Es gibt Geschäfte, Restaurants und Schulen, die auf diese Bevölkerungsgruppe abgestimmt sind. Der hohe Turm der Moschee irritierte uns ein wenig, aber nur einmal hörten wir einen Ruf, der dazu noch vom Band kam. Ich nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch der Moschee und wurde sehr freundlich aufgenommen.
Unser erster Ganztagesausflug ging nach „Kew Gardens“, zum Glück erreichbar mit der U-Bahn. Die Gärten gehen auf Augusta von Sachsen-Gotha zurück, ihr Sohn Georg III erweiterte das Gelände und legte den Grundstock für eine der erfolgreichsten botanische Forschungsstätten. Auf dem Gelände von „Kew Gardens“ lebte auch einige Jahre die preußische Prinzessin Friederike, die Schwester von Königin Luise mit ihrem dritten Ehemann. Er wurde später als Ernst August I König von Hannover. Sie soll, obwohl ihre deutsche Schwiegermutter Königin Charlotte ihre Tante war, anfangs eine sehr schwierige Zeit gehabt haben. Sie durfte nicht im „Kew Palace“ wohnen, sondern lebte in einem kleinen Haus am Rande der Gärten und war bei Hofe nicht erwünscht.
Der nächste Tag brachte uns nach „Windsor“, das Schloss ist die älteste noch bewohnte Residenz einer Königsfamilie. Und welch ein Glück, die auf dem dicken Turm wehende Fahne zeigte uns, dass die Königin gerade in „Windsor“ war! Als dann noch eine Garde mit Musik geschniegelt und gespornt mit ihren dicken Bärenfellmützen aus dem Tor kam, hofften wir schon, sogar einen Blick auf die Königin erhaschen zu können. Aber…leider nichts.
Nach einer Taschenkontrolle –wie auf dem Flughafen- bei der unser einziger Mann sein tolles Taschenmesser abgeben musste und auch am Ende der Besichtigung nicht zurückbekam, konnten wir die weitläufige Anlage anschauen. Uns würde der sehr intensive Flugverkehr nach Heathrow stören. Aber die Königin muss das wohl hinnehmen, denn sie hält sich oft in Windsor auf. Es ist ja auch sehr schön. Am Ende unserer Besichtigungstour nahmen wir an einem Gottesdienst in der „St. George´s Chapel“ teil, das war ein guter Abschluss eines interessanten Tages. Die Kontrollen waren erstaunlich unkompliziert.
Am folgenden Morgen feierten wir Rosis Geburtstag. Zur Feier des Tages konnten wir das Parlament besuchen. Unsere Suttoner Freunde hatten einen Termin mit dem einzigen liberalen Abgeordneten südlich von Bristol verabredet. Nach den letzten Wahlen hatten die „Liberals“ einen großen Teil ihrer Sitze verloren. MP Tom Brake aus Sutton konnte seinen Sitz aber halten und empfing uns im neuen Haus der Parlamentarier, das genau gegenüber von den „Houses of Parliament“ liegt. Wir wurden vom Vorsitzenden aus Sutton, Graham Reed, und zwei STTA Mitgliedern, Theo Wetselaar und Bernard Cook, begleitet und konnten nach einer kurzen Einführung viele Fragen stellen, die ausführlich und kompetent beantwortet wurden.
Ein Mitarbeiter begleitete uns anschließend zum „Palace of Westminster“ und zeigte uns einige Räume, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Es ist schon beeindruckend, in „Westminster Hall“, dem größten normannischen Saal Europas aus der Zeit von William I (1066) und William Rufus (1087) zu stehen und Geschichte zu „atmen“. Die „Westminster Hall“ gehört zu den wenigen Gebäudeteilen des „Westminster Palace“, die den großen Brand Londons von 1834 überlebt haben.
Am „Sutton Tag“ wurden wir komplett von unseren Partnern betreut. Am Bahnhof von Sutton warteten die Gastgebern mit ihren Autos und fuhren mit uns zu den „RHS Gardens in Wisley“ gebracht. Welch wundervolle Anlage! Unter Leitung der „Royal Horticultural Society“ ist hier eine umfangreiche Gartenlandschaft entstanden, die Herzen von Gartenfreunden höher schlagen lässt. Von Themengärten für Blumenfreunde, über Baumschulen zum Obstanbau, Schaugärten für große Anlagen ist alles vorhanden, was man sich vorstellen kann. Am Ende der riesigen Ausstel-lungsfläche gibt es die Möglichkeit, ein Portemonnaie leerzukaufen. Nur gut, dass wir mit dem Flugzeug zurückfliegen mussten. Viele unserer Mitreisenden wären sonst in Versuchung geraten. Es war aber auch zu verlockend.
„At Teatime“ wurden wir von Jenny Reed und weiteren Suttoner Freunden im Garten erwartet und mit englischen Kuchen und Tee bewirtet. Es war eine entspannte und fröhliche Atmosphäre, zumal wir liebenswerte Menschen wiedersahen, die uns im vergangenen Jahr besuchten oder uns zum Annual Dinner schon seit vielen Jahren willkommen heißen.
Es folgte ein Empfang beim kürzlich neu gewählten „Mayor of Sutton“
(Cllr. Muhammad Sadiq), der uns mit seiner Familie , seiner Stellvertreterin und Mitarbeitern in seinen Amtsräumen zu einem herrlichen Imbiss einlud, uns über seine Aufgaben berichtete und einen Mitarbeiter seine Amtsinsignien zeigen und erklären ließ. Es war ein erfreulich lockeres und unkompliziertes Treffen. Wir danken heute noch einmal für die freundliche Gastfreundschaft.
Der Abschied am Bahnhof fiel uns ziemlich schwer, wurde aber etwas hektisch, weil kurz vor Ankunft unseres Zuges eine der Oystercards (eine Art Wochenkarte) ihren Geist aufgegeben hatte und ganz schnell aufgeladen werden musste,.
Nun blieb nur noch ein einziger Tag, den wir ohne große Programmplanung verlebten. Wir sahen uns die Dinge an, die zum touristischen London gehören, besuchten das eine oder andere Museum und schlenderten durch den Hydepark, um noch einmal englische Gartenpracht zu genießen.
Nach einem sehr guten gemeinsamen Abendessen in der Nähe des „Tower“ mussten Koffer gepackt und ein Abschiedstrunk genommen werden. Schade!!!
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns mit „see you“, weil wir gern zurückkehren möchten.

Bärbel Kirchner
(31.07.2015)

Senioren aus Meseritz zu Gast in Berlin

Gästegruppe aus Meseritz vor dem Rathaus Charlottenburg
Die Gäste aus Meseritz vor dem Rathaus Charlottenburg Bild: Christine Zwiener

Am 19. Juni besuchte eine fast 50-köpfige Reisegruppe aus unserer Partnerstadt Meseritz von der dortigen „Seniorenuniversität“ unsere Stadt.
Organisiert durch Jola und Reimar Bähr, besuchten die Gäste markante Bauwerke und Plätze im alten Berliner Stadtzentrum. Am frühen Nachmittag stand eine von Frank Zwiener bestrittene Reichstagsführung auf dem Programm, an der auch die Vorstandsmitglieder unseres Städtepartnerschaftsvereins Wilmersdorf, Karin Nagel und Joachim Krüger, teilnahmen.
Mit großem Interesse und übersetzt von Frau Bähr diskutierten die Gäste mit Frank Zwiener über das deutsche politische System im Vergleich zu dem des Nachbarlandes Polen und waren beim Rundgang, der sie bis in die Reichstagskuppel führte, auch sehr aufgeschlossen für die historische Dimension des Gebäudekomplexes.
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt kam die Gruppe ins Rathaus Charlottenburg, wo Joachim Krüger sie bei einem Rundgang mit der Geschichte und aktuellen Bedeutung des Hauses vertraut machte.
Anschließend fand im neu gestalteten Bürgersaal ein Empfang der Gäste durch den Städtepartnerschaftsverein statt, den die Vorstandsmitglieder Mary Luckfiel und Bärbel Kirchner zwischenzeitlich liebevoll vorbereitet hatten. Bei einem kleinen Imbiss und mit einem Glas Sekt stieß der Vorsitzende Joachim Krüger mit den Gästen auf den weiteren Ausbau der deutsch-polnischen Freundschaft am Beispiel von Wilmersdorf und Meseritz an, was von den Gästen mit großer Herzlichkeit erwidert wurde.
Noch am selben Abend fuhr die Gruppe per Bus nach Meseritz zurück und wird diesen Tag sicherlich in guter Erinnerung behalten.
(23.06.2015)

Fest der Nationen 2015 auf dem Prager Platz

Fest der Nationen 2015 (1)

Auch in diesem Jahr hat der Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsverein am „Fest der Nationen“ auf dem Prager Platz mit einem Infostand teilgenommen, der an drei Tagen von Freitag bis Sonntag von Mitgliedern des Vereins ehrenamtlich betreut wurde.
Rechtzeitig zu diesem Fest war eine neue Ausgabe des „Partners“ fertiggestellt worden, die vorrangig eine Fahrt, gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland (Tiergarten-Wedding), in den Partnerlandkreis Kulmbach, ein Treffen mit dem französischen Partnern in Gagny sowie die vielfältigen Kontakte mit der polnischen Partnerstadt Meseritz mit Bildern und Artikeln dokumentiert werden. Auch wird die Frage diskutiert, ob eine Vereinsfahrt im kommenden Frühjahr in die holländische Partnerstadt Apeldoorn oder aber in den mit Wilmersdorf verpartnerten Landkreis Forchheim in Bayern führen soll.
Auf dem Fest, das die Kontakte zu Israel in den Mittelpunkt rückte, waren auch eine Tanzgruppe aus Meseritz sowie ein Gaststand aus dem Partnerlandkreis Kulmbach vertreten.
Beeinträchtig wurde unsre Standarbeit durch den Tatbestand, dass unser Stand am Rande des Hauptgeschehens in einer Seitenstraße zum Prager Platz lag.
An Sonntag lud Bürgermeister Naumann schließlich zu einem Dankestreff für die Ehrenamtlichen ins Bundeswehrzelt ein, was von allen Anwesenden als nette Anerkennung empfunden wurde.
Inzwischen geht es schon wieder um das Fest im nächsten Jahr, wobei der Vorstand des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins die Auffassung vertritt, dass unbedingt über ein neues Grundkonzept diskutiert und entschieden werden muss, das die Partner in Europa und auch darüber hinaus mehr in den Mittelpunkt rückt, statt sich immer mehr zu einer (recht eintönigen) „Fressmeile“ zu entwickeln.
(03.06.2015)

beim Fest der Nationen 2015

Fest der Nationen 2015 (2)

beim Fest der Nationen 2015

Fest der Nationen 2015 (3)

beim Fest der Nationen 2015

Fest der Nationen 2015 (4)

Über Pfingsten: Gästegruppe aus der Partnerstadt Gagny in Berlin

Gäste aus Gagny auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes unterhalb der Kuppel
Die Gäste aus Gagny unter der Reichstagskuppel auf der Fraktionsebene Bild: Christine Zwiener

Der Vorsitzende Jacques Pauper und 15 Mitglieder des Partnerschaftsvereins von Gagny besuchten über die Pfingsttage Berlin. Im Empfang genommen von unsrem Vorstandsmitglied Mary Luckfiel, besuchten sie am Freitag dem Bundestag im Paul-Löbe-Haus und im Reichstagsgebäude.
Die dortige Führung gestaltete Frank Zwiener, übersetzt ins Französische vom Vorsitzenden Joachim Krüger.
Am Sonnabend stand ein Empfang durch interessierte Mitglieder des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins in den SoVD-Räumen in der Tiergartener Waldstraße auf dem Programm. Dabei wurde gemeinsam gegesssen, informiert, diskutiert und auf die deutsch-französische Freundschaft angestoßen. Am Abend besuchten die Gäste ein Konzert in der Philharmonie.
Der Sonntag wurde bei strahlendem Sonnenschein mit einer Dampferfahrt von der Charlottenburger Schlossbrücke begonnen, vom Rolandsufer ging es dann unter Führung von Joachim Krüger und Mary Luckfiel ins Nikolai-Viertel, auf das Forum Friedericianum, dem Gendarmenmarkt und weiter zur Französischen Botschaft am Pariser Platz und zum Brandenburger Tor.
Der Montag wurde für einen Tagesausflug nach Potsdam genutzt und die letzten Stunden vor dem Abflug am Dienstag waren dem Einkaufen in der Wilmersdorfer Straße vorbehalten.
Inzwischen sind unsere Gäste wieder wohlbehalten in Gagny angekommen und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Paris im Oktober 2015!
(15.05.2015)

Unsere Frankenwaldfahrt

Pressecker Kirche
Bei der Führung durch die historisch bedeutenden Pressecker Kirche nach dem Sonntags-Gottesdienst Bild: Joachim Krüger

Etwa 40 Reiselustige unseres Städtepartnerschaftsvereins, ergänzt durch Mitglieder des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Kreisverband Tiergarten-Wedding, waren sechs Tage lang zu Gast im partnerschaftlich verbundenen Landkreis Kulmbach.
Bei mehreren Treffen mit den örtlichen Politikern wies unser Vorsitzender Joachim Krüger auf die langjährigen engen Verbindungen mit dem Kulmbacher Land hin. Gesprächspartner waren der Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm, der Bürgermeister von Presseck, Siegfried Beyer und der Landrat Klaus-Peter Söllner.
Bei einer Weinprobe auf Schloss Heinersdorf traf die Reisegruppe auf den Schlossherrn und CSU-Abgeordneten im Bayerischen Landtag, Ludwig Freiherr von Lerchenfeld, nachdem zuvor dessen Mutter einen Vortrag über die Frau des Hitler-Attentäters Claus Schenk von Stauffenberg gehalten hatte, die aus der Familie Lerchenfeld stammte.
Eine Tagesfahrt führte uns nach Coburg, auf die Veste und in die Altstadt. Daneben wurden Kronach, Thurnau und der Felsengarten “Sans Pareil” besucht.
Natürlich standen auch ein Ausflug ins Bier- und Bäckereimuseum in Kulmbach und ein Besuch der dortigen Plassenburg auf dem Programm. Die Reisegruppe war wie gewohnt im Pressecker Hof in Presseck auf den Höhen des Frankenwaldes bestens untergebracht und von den Wirtsleuten Reuther auf das Schmackhafteste versorgt worden.
(21.04.2015)

Einige mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Nachtwanderung über Stock und Stein.

Nachtwanderung
Einige mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Nachtwanderung über Stock und Stein. Bild: Joachim Krüger

Am Abend im "Pressecker Hof": Siegfried Beyer,Bürgermeister von Presseck, Joachim Krüger und dem Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus-Peter Söllner.

Bürgermeister Presseck
Am Abend im "Pressecker Hof": Siegfried Beyer,Bürgermeister von Presseck, Joachim Krüger und dem Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus-Peter Söllner. Bild: Manfred Moh

Vorsitzender Joachim Krüger mit dem Oberbürgermeister von Kulmbach, Henry Schramm, und dem Beauftragten des Landkreises für die Partnerschaften, Erhard Hildner im Stadtkern von Kulmbach

OB Kulmbach
Vorsitzender Joachim Krüger mit dem Oberbürgermeister von Kulmbach, Henry Schramm, und dem Beauftragten des Landkreises für die Partnerschaften, Erhard Hildner im Stadtkern von Kulmbach Bild: Manfred Moh

Gedanken zum Annual Dinner in Sutton 27. / 29. März 2015 Same procedure as every year…

an der Themse
Vorstandsmitglieder Mary Luckfiel und Bärbel Kirchner an der Themse Bild: Bärbel Kirchner

Das letzte Wochenende im März ist in Sutton immer für das Annual Dinner, ein wichtiges Ereignis im Kalender unserer englischen Freunde, reserviert. Mary Luckfiel und ich durften für unseren Verein teilnehmen. Wir danken auf diesem Wege noch einmal unseren wunderbaren Gastgebern Anne und John Dodwell und dem Vorstand des STTA unter Leitung von Graham Reed.
Der Termin ist eine feste Einrichtung im Geschehen des „Ringes“. Jede Stadt darf zwei Delegierte schicken. Das Großartige am Annual Dinner ist der familiäre Kontakt. Alle Gäste werden privat untergebracht. In vielen Gesprächen erfahren wir Interessantes über das Vereinsleben in den Partnerstädten, politische Zusammenhänge in den Kommunen werden erklärt und das Geschehen in der europäischen Gemeinschaft besprochen.
Immer wieder stellen wir fest, wie wichtig der europäische Zusammenhalt ist. Der „Ring“ mit Apeldoorn, Gagny, Gladsaxe, Minden, Sutton, (und Tavernelle) kann helfen, das Zusammenwachsen zu fördern und den europäischen Gedanken zu leben.
Für uns in Wilmersdorf bedeutet das, aktiv zu bleiben, aktuelle Angebote zu machen und auch andere Gruppen einzubeziehen. Das erfordert viel Einsatz, wird sich aber in Zukunft auszahlen.
In den kleineren Städten, in denen es Gemeinschaft durch ein reges Vereinsleben gibt, bestehen diese Verbindungen. Wir, in der Großstadt Berlin, müssen andere Wege suchen, die Partnerschaft auch außerhalb unserer Gesellschaft zu pflegen. Dazu brauchen wir Junge und Alte aus allen Lebensbereichen.
Die nächste Ringkonferenz wird im Oktober 2015 in Berlin stattfinden und Gelegenheit bieten, Zukunft zu thematisieren, zu planen und in einen großen Zusammenhang zu stellen. Hoffen wir auf gute Ergebnisse!
Wir haben den Aufenthalt in Sutton gleichzeitig genutzt, unsere Reise vom Juni nach London / Sutton mit den Partnern abzustimmen und vorzubereiten.
(30.03.2015)

kulturelles Rahmenprogramm beim Annual Dinner

kulturelles Rahmenprogramm beim Annual Dinner 2015
kulturelles Rahmenprogramm beim Annual Dinner Bild: Bärbel Kirchner

Stele vor dem Rathaus gibt Auskunft über die bezirklichen Partnerschaften

Partnerschafts-Stele vor dem Rathaus Charlottenburg
Stele vor dem Rathaus Charlottenburg mit den Bezirkspartnerschaften Bild: Joachim Krüger

Nach längerer Vorarbeit und auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung wurde nunmehr die „Partnerschaftsstele“ vor dem Rathaus Charlottenburg umgestaltet: Ab sofort werden –gestützt auf jeweils eine geographische Karte, die deren Standorte ausweist- die Landkreise und Städte in Deutschland sowie in Europa und Asien aufgeführt, die seit Langem mit den damals selbstständigen Bezirken Charlottenburg und Wilmersdorf partnerschaftlich verbunden sind.
Zwar gibt es noch immer zwei Vereine, die sich den Charlottenburger bzw. Wilmersdorfer Partnerschaften widmen, doch nach Aufgabe des Dienstgebäudes am Fehrbelliner Platz 4 als ehemaliges Wilmersdorfer Rathaus war die optische Zusammenfügung vor dem Gebäude in der Otto-Suhr-Allee längst fällig. Deutlich getrennt sind aber weiterhin die Dienstgebäude, in denen die Vereine Räumlichkeiten beanspruchen dürfen: Während der Charlottenburger Verein seinen Sitz im dortigen Rathaus hat, ist unsere Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsverein im historischen Rathaus Schmargendorf untergebracht, wo auch das Standesamt und eine Stadtteilbibliothek tätig sind und die bezirkliche Musikschule ihren Sitze hat.
(10.03.2015)

Partnerschaftsverein Wilmersdorf zu Gast in Paris und Gagny

Partnerschaftsverein zu Gast in Paris und Gagny 2014
Die Berliner Reisegruppe vor dem Luxembourg-Schloss, dem derzeitigen Sitz des Französischen Senats Bild: Joachim Krüger

Im Mittelpunkt einer vom Vorsitzenden Joachim Krüger geleiteten Fahrt zu unseren Partnern in Gagny bei Paris standen dort ein Empfang durch Bürgermeister Teulet im Rathaus der Stadt und die Besichtigung zweier Schloss ähnlicher Wohnsitze des 19. Jahrhundert, der „Maison Blanche“ und der „Maison Bachet“, unter sachkundiger Führung. Am Abend gaben die französischen Gastgeber ein Essen in einem Restaurant im Pariser Marais-Viertel.
Die gesamte Fahrt, an der 20 Mitglieder und Freunde des Vereins teilnahmen, stand unter dem Thema: „unbekannte Burgen und Schlösser in und um Paris“. Dazu zählten Vincennes, Sceaux, St. Germain en Laye und La Malmaison. Wegen des durchweg schönen Wetters waren die Spaziergänge in den weitläufigen Parkanlagen besonders attraktiv.

Daneben wurden natürlich auch der Montmartre mit der Place du Tertre und die Kirche Sacré Coeur, in deren unmittelbarer Nähe die Gruppe ihr Hotel hatte, das alte Paris mit der Kathedrale Notre Dame und dem Quartier Latin sowie der beleuchtete Eiffelturm im Rahmen einer abendlichen Schiffsfahrt auf der Seine besichtigt.
(15.10.2014)

Berlins Partnerstädte

Im Berliner Abgeordnetenhaus
Zu Gast im Berliner Abgeordnetenhaus Bild: Joachim Krüger

Zu einer Führung durch das Gebäude des Preußischen Landtags und einer anschließenden Diskussion über die Partnerstädte Berlins und die entsprechenden Bezirkspartnerschaften der 12 Berliner Stadtbezirke hatte der Vorsitzende des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins e.V. und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Joachim Krüger, am 21. Januar 2014 eingeladen.
Krüger möchte die Verknüpfung dieser beiden Ebenen vorantreiben und dabei noch mehr Bürgerinnen und Bürger für die Wahrnehmung solcher Kontakte interessieren. Auch fand er bei den Anwesenden viel Zustimmung für den Vorschlag, die Städtepartnerschaftsvereine der Berliner Bezirke zu einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch zusammenzubringen.
(22. Januar 2014)