SOS-Kinderdörfer weltweit. Berliner Büro

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Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer, 2010 Bild: SOS-Kinderdörfer weltweit

Das Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer wurde im Frühjahr 2010 in der Gierkezeile eröffnet. Es repräsentiert die Arbeit der SOS-Kinderdörfer gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien, betreut regionale Freunde und Förderer und ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Interessierte können hier auch handgefertigte Produkte aus der SOS-Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden erwerben.
Im großen Empfangsraum der Galerie werden regelmäßig Veranstaltungen und wechselnde Ausstellungen organisiert. Die Vernissagen, Konzerte und Lesungen sind öffentlich. Der Veranstaltungskalender sowie weitere Informationen über das Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer weltweit sind zu finden unter www.sos-kinderdoerfer.de .

Ubuntu – die Kulturinitiative der SOS-Kinderdörfer – widmet sich dem „Recht auf Kindheit“ in allen kulturellen Kontexten. Sich in Kunst und Kultur dem Thema Kindheit zu nähern, ist ein neuer Impuls von und für SOS-Kinderdörfer. Das Wort ubuntu stammt aus der Sprache der Zulu und bedeutet achtsames Miteinander, gegenseitiger Respekt und Menschenwürde – unabhängig von Hautfarbe, Ethnie oder Religion. Dieser Kulturinitiative hat sich auch das Berliner Büro verschrieben und veranstaltet regelmäßig unter dem Titel ubuntu – zu Gast in Berlin Ausstellungen. Auftakt dieser Veranstaltungsreihe war im September 2010 die Ausstellung „Boarding House“ des südafrikanischen Fotokünstlers Roger Ballen.
Im Rahmen der SOS-Edition hilft der Kauf eines Kunstwerks zugleich Kindern in Not, indem aktuelle Projekte der SOS-Kinderdörfer unterstützt werden. In der Galerie werden die SOS-Editionen von namhaften Künstlern wie André Butzer, Zinny & Maidagan, Mauricio Guillén und Rashid Diab präsentiert und verkauft.
Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums haben SOS-Kinderdörfer weltweit im Jahr 2009 die SOS-Edition ins Leben gerufen, an der sich jährlich mindestens zwei Künstler beteiligen. Sie stammen aus einem der insgesamt 132 Länder, in denen die SOS-Kinderdörfer weltweit aktiv sind. Jedes Land wird einmal vertreten sein. Die Künstler spenden den SOS-Kinderdörfern ihre Kunstwerke. Jedem Kunstwerk wird ein Projekt der SOS-Kinderdörfer im Land des Künstlers zugeordnet, das durch den Verkauf der Bilder unterstützt wird.