Deutscher Werkbund Berlin e.V.

1907 Gründung des Deutschen Werkbundes in München mit dem Ziel, eine erneuerte Warenästhetik, ausgehend von einem ethisch fundierten Qualitätsbegriff – im Gegensatz zu einer ausschließlich am Profit orientierten Produktion -, zu schaffen. Zu den Gründern zählten u.a. die Architekten Peter Behrends, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Hermann Muthesius, Hans Poelzig, Bruno Taut und Henry van der Velde. 1938 von den Nationalsozialisten verboten, 1949 Neugründung nach föderalistischem Prinzip mit acht Landesbünden. Die Idee einer am Gebrauchswert des Objektes orientierten Gestaltung wurde um die Zielsetzung einer humanen Gestaltung der Umwelt und Sicherung der Lebensgrundlagen erweitert.
1972 Gründung des Werkbundarchivs als Museum der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts (im Martin-Gropius-Bau); firmiert heute unter dem Namen Museum der Dinge.