LiSA e.V.

Der interkulturelle Mädchen- und Frauenladen wurde 1982, in der Aufbruchstimmung der Frauenbewegung gegründet, als bundesweit die ersten Mädchenprojekte entstanden. LiSA e.V. ist ein freier Träger, der vom Jugendamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf finanziert wird.
Heute steht LiSA e.V. für die interkulturelle Mädchenarbeit im Bezirk. Das ist zum einen der gleichnamige interkulturelle Mädchentreff “LiSA” ganz in der Nähe des Klausenerplatzes und “Jackie”, das mädchenorientierte Freizeitgelände in der Paul-Hertz-Siedlung am Jakob-Kaiser-Platz.
Bei LiSA e.V. treffen sich Mädchen und junge Frauen unterschiedlichster Herkunft, verbringen ihre Freizeit miteinander, lernen neue Mädchen kennen und nehmen an den Freizeit- und Bildungsangeboten teil. Sie bekommen Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei der beruflichen Orientierung und können sich in Krisen- und Konfliktsituationen beraten lassen.
LiSA e.V. ist für viele Mädchen und junge Frauen ein Freiraum und Rückzugsort, ein Ort in dem sie ihre freudigen Erlebnisse und auch Sorgen mitteilen können, ein Ort, an dem sie neue Perspektiven kennen lernen, sich Anregungen und Unterstützung holen, sich ernst genommen fühlen. Hier setzen sie sich auseinander mit dem, was Mädchen und junge Frauen beschäftigt, mit interkulturellen und politischen Themen und dem Gestalten eines respektvollen Miteinanders.
Lisa e.V. stärkt Mädchen und junge Frauen, die im deutschen Bildungssystem benachteiligt werden. Viele Mädchen und junge Frauen konnten ihre Schulnoten verbessern und Schulabschlüsse erwerben, sie haben gelernt “durchzuhalten”, einen Praktikumsplatz bekommen, eine Ausbildung, eine Arbeitsstelle. Zu den Zielen gehört, die Motivation und den Mut zu stärken, Erfolge sichtbar werden zu lassen und den eigenen zurückgelegten Weg wertschätzen zu lernen. Die Mädchen und jungen Frauen werden darin unterstützt Ziele zu entwickeln und sich für ihre Umsetzung einzusetzen und Perspektiven für das spätere Leben zu entwerfen.