Kielgan-Viertel

Lexikon: Charlottenburg-Wilmersdorf von A bis Z

Das Gebiet zwischen Nollendorfplatz, Wittenbergplatz und Lützowstraße gehörte bis 1938 zu Charlottenburg. Dann kam es zum Bezirk Schöneberg, heute Tempelhof-Schöneberg. Es wurde nach dem Gärtnerei- und Gutsbesitzer Georg Friedrich Kielgan (1807-1876) benannt, der große Ländereien in der Nähe des heutigen Nollendorfplatzes besaß und diese seit 1867 mit Villen und Mietshäusern für wohlhabendere Schichten bebauen ließ.