Wilmersdorf

Ortsteil des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Name lässt auf die ländliche Vergangenheit Wilmersdorfs schließen. Den Kern des Angerdorfes bildete die Wilhelmsaue; Straßennamen wie Blisse-, Mehlitz, Schramm-, oder Gieselerstraße erinnern an alte Wilmersdorfer Bauerngeschlechter.
Der Ort wurde 1293 als “Wilmerstorff” erstmals urkundlich erwähnt. Zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 zählte Wilmersdorf rund 1700 Einwohner. Am 20.8.1906 erhielt der Ort Stadtrechte, ein Jahr später, 1907, wurde er als eigenständiger Stadtkreis aus dem Landkreis Teltow herausgelöst. Um 1910 lag die Einwohnerzahl bei 100.000. 1920 wurde Wilmersdorf zusammen mit Grunewald und Schmargendorf als 9. Bezirk nach Groß-Berlin eingemeindet.
Am 1.1.2001 wurde Wilmersdorf mit Charlottenburg zum neuen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zusammen gelegt.
Am 30.9.2004 wurde Wilmersdorf durch BVV-Beschluss zu einem von 7 Ortsteilen von Charlottenburg-Wilmersdorf.

Link zu: Wilhelmsaue 1797, Foto: Heimatmuseum
Wilhelmsaue 1797, Foto: Heimatmuseum Bild: Bezirksamt

Auf der Zeichnung der Wilhelmsaue von 1797 ist die 1791 nach einem Brand wiederaufgebaute Dorfkirche zu sehen. Nach dem Bau der neuen Auenkirche wurde sie 1898 gegen den Willen der Bevölkerung abgerissen.

Vgl. auch Geschichte Wilmersdorfs im Überblick Rede zum Festakt ’100 Jahre Stadtrechte für Wilmersdorf’