Charlottenburg

Charlottenburg wurde nach dem Bau von Schloss Lietzenburg (seit 1695) von Friedrich I. gegründet und erhielt am 5.4.1705 Stadtrechte. Nach dem frühen Tod der Königin Sophie-Charlotte ließ Friedrich I. das Schloss umbenennen und gab der neuen Stadt ebenfalls den Namen Charlottenburg. Das Dorf Lietzow, 1239 als Lucene erstmals erwähnt, wurde der Stadt Charlottenburg 1720 zugeschlagen. Charlottenburg blieb rund 150 Jahre lang Ackerbürgerstadt. Eine echte städtische Entwicklung setzte erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit den ersten Industrieansiedlungen im Spreebogen ein. 1877 tritt Charlottenburg aus dem Kreis Teltow aus und bildet einen eigenen Stadtkreis.
Um 1850 hatte Charlottenburg knapp 10.000, 1893 mehr als 100.000, 1900 bereits 182.000 Einwohner. Im Kaiserreich wurde Charlottenburg zur reichsten Stadt Preußens.
Bei der Bildung Groß-Berlins 1920 wurde Charlottenburg als 7. Bezirk nach Berlin eingemeindet.
Der Bezirk Charlottenburg wurde am 1.1.2001 mit Wilmersdorf verbunden zum neuen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Vgl. auch Geschichte Charlottenburgs in 12 Kapiteln

Literatur über Charlottenburg und Wilmersdorf.

vgl. auch den Artikel von M. Roeder ‘Spaziergänge durch Charlottenburg’ im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz