Ehemalige chinesische Botschaft

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Kurfürstendamm 218, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Seit den 1920er Jahren war in dem Gebäude Kurfürstendamm 218 die Botschaft der Republik China untergebracht. Vor dem schmalen Bau befand sich eine Umzäunung, die ihn zur Straße hin schirmte. Von 1941 bis 1945, als sich Deutschland und China im Krieg befanden, residierte hier der Vertreter des japanischen Marionettenregimes in Nanjing.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der Botschafter der Republik China an den Standort zurück. Da die Bundesrepublik Deutschland die Republik China, die seit 1949 auf Taiwan beschränkt ist, ebenso wie die Volksrepublik nicht diplomatisch anerkannte, wurde die Vetretung 1949 geschlossen. Nach einem Streit in den 1980er Jahren über die Zugehörigkeit der Liegenschaft wurde diese in den 1980er Jahren der Volksrepublik China zugesprochen, welche sie an privtate Investoren verkaufte. Nach Abriss des Zaunes vor dem Gebäude wird dieses durch Geschäfte, darunter ein chinesisches Restaurant, sowie Büros genutzt.