Homophobie

Am 17. Mai jeden Jahres wird der Internationale Tag gegen Homophobie begangen. Er erinnert daran, dass am 17. Mai 1990 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Homosexualität von der Liste der Geisteskrankheiten strich. Auf Anregung der UNO beschloss im April 2007 das Europäische Parlament, den 17. Mai in jedem Jahr zum Tag gegen Homophobie auszurufen.
Der Begriff Homophobie weist auf Angst als Ursache eines ablehnenden Verhaltens von Schwulen und Lesben, Transsexuellen und Intersexuellen hin. Angst kann auch in Aggressivität und Gewalt umschlagen.
Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf betonen, dass Homophobie und Diskriminierung aufgrund von sexueller Identität bekämpft werden müssen. Die Diskriminierung von homosexuellen Männern und Frauen verstößt gegen Menschenrechte. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf setzt auf gegenseitige Toleranz und Achtung freiheitlicher Grundwerte im Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensweisen. Gleichgeschlechtliche wie hetersexuelle Lebensweisen müssen offen gelebt werden können. Dies anzuerkennen und zu respektieren ist eine wichtige Grundvoraussetzung des Miteinanderlebens im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Weiterführende Links:

Veröffentlichungen:

  • 16.05.2008 MANEO-Kreativpreis für Beiträge gegen Homophobie
  • 11.06.2007 Regenbogenfahne am Rathaus Charlottenburg