Filmkunst 66

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Filmkunst, Foto: Raimund Müller Bild: Foto: Raimund Müller

1951 wurde das Kino unter dem Namen “BeLi Bleibtreulichtspiele” als eingeschossiger Flachbau auf einem Trümmergrundstück errichtet. Von 1956 bis 1966 firmierte es als “Capri”. Danach wurde es kurzzeitig als Porno-Kino betrieben. 1971 wurde es von dem Ehepaar Franz und Rosemarie Stadler übernommen und als “Filmkunst 66” zum Programmkino mit Filmfestivals, Programmreihen und anderen anspruchsvollen Veranstaltungen entwickelt. 1993 wurde das Haus abgerissen und durch ein neues Geschäftshaus einschließlich Kino mit zwei Sälen ersetzt. 1995 wurde das Kino wieder eröffnet. Im Herbst 2000 verkauften die Stadlers das Kino, kauften es aber 2001 wieder zurück. Im Juni 2003 erhielt das Kino den Kinoprogrammpreis für das hervorragende Jahresprogramm 2002 vom Filmboard Berlin-Brandenburg und vom Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V.. Am 1.1.2011 übernahmen die Filmproduzentin Regina Ziegler und ihr Tochter Tanja Ziegler das Kino, in dem 1973 Regina Zieglers erster Film “Ich dachte, ich wäre tot” uraufgeführt wurde. Nach einer fünfwöchigen Renovierungspause seit dem 4.11.2012 wurde das Kino Mitte Dezember 2012 wieder eröffnet.

Literatur:
Franz Stadler: Immer wenn das Licht ausgeht – 66 Berliner Kinogeschichten, (Re Di Roma-Verlag) 2012