Stolpersteine Danckelmannstraße 44

Link zu: weitere Informationen
Stolpersteine Danckelmannstr. 44, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

Diese Stolpersteine wurden am 20.09.2011 verlegt.

Link zu: weitere Informationen
Hauseingang Danckelmannstr. 44, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!
Link zu: weitere Informationen
Stolperstein Martha Friedlaender, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

HIER WOHNTE
MARTHA
FRIEDLAENDER
JG. 1883
DEPORTIERT 28.3.1942
ERMORDET IM
GHETTO PIASKI

gespendet vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V., Berlin

Link zu: weitere Informationen
Stolperstein Else Friedlaender, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

HIER WOHNTE
ELSE
FRIEDLAENDER
JG. 1886
DEPORTIERT 28.3.1942
ERMORDET IM
GHETTO PIASKI

gespendet vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V., Berlin

Link zu: weitere Informationen
Stolperstein Hans Leibholz, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

HIER WOHNTE
HANS LEIBHOLZ
JG. 1912
DEPORTIERT 12.1.1943
AUSCHWITZ
ERMORDET 22.2.1943

Link zu: weitere Informationen
Stolperstein Laura Leibholz, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

HIER WOHNTE
LAURA LEIBHOLZ
GEB. ROTHENBERG
JG. 1884
DEPORTIERT 12.1.1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Link zu: weitere Informationen
Stolperstein Lieselott Leibholz, Foto: Rachel Kohn
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

HIER WOHNTE
LIESELOTT LEIBHOLZ
JG. 1920
DEPORTIERT 12.1.1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Else Friedländer , geb. am 19. 05. 1886 in Neidenburg (Ostpreußen), deportiert am 28. 03. 1943 ins Ghetto von Piaski (Polen), Todesdatum unbekannt

Martha Friedländer , geb. am 30.07.1883 in Neidenburg (Ostpreußen)
Martha Friedländer ging in Spandau zur Grundschule und danach auf eine Höhere Töchterschule. Im Anschluss daran besuchte sie eine Handelsschule, wo sie Fremdsprachen und Stenographie erlernte. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie über 10 Jahre als Sekretärin und Buchhalterin bei der Firma Bernhard Noah, einer Schirmstockfabrik. Dann wechselte sie zur Firma H. Sperling, einer Großbuchbinderei in der Friedrichstraße. Sie arbeitete dort 20 Jahre lang. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wuchs der Druck auf die Firma, Martha Friedländer zu entlassen. Ihr Chef widersetzte sich, denn er wollte sie unbedingt halten. Letztendlich wurde er aber von der Firmenzentrale in Leipzig gezwungen, ihr zu kündigen. Von 1935 bis 1938 arbeitete sie bei der Firma Harefa, einer Regenmantelfabrik. Danach konnte sie nur noch als Näherin Geld verdienen. Sie nähte Knöpfe an und verdiente 40 Pfennig in der Stunde. Am 01. Juli 1939 musste sie ihre Wohnung in der Danckelmannstr. 44, die sie sich mit ihrer Schwester Else teilte, aufgeben. Beide wurden gezwungen, in die Solinger Str. 6 in Moabit umzuziehen. Von dort wurden sie im März 1943 ins Ghetto von Piaski deportiert, wo sie ermordet wurden.

Hans Leibholz , geb. am 25.01.1912 in Preußisch Friedland (Westpreußen)
Der unverheiratete Hans Leibholz wohnte vor 1939 in der Sächsischen Straße in Wilmersdorf. Sein letzter bekannter Arbeitgeber war die Firma Warnecke und Böhm in der Goethestr. 50 – 54 in Berlin-Weißensee. Das heute noch existierende Unternehmen, das bereits vor dem 2. Weltkrieg zum “Wehrwirtschaftsbetrieb“ ernannt wurde, stellte Schutzanstriche für die Rüstungsindustrie her. In der Zeit von 1938 bis 1944 hat die Firma 369 Zwangsarbeiter in ihrer Fabrik eingesetzt. Nur 61 von ihnen haben überlebt, alle anderen wurden in Konzentrations– und Vernichtungslagern ermordet.
Hans Leibholz hat dort vermutlich von Januar bis April 1941 als Zwangsarbeiter gearbeitet. Hans Leibholz wurde gezwungen, seine Wohnung in der Danckelmannstr. 44 zu verlassen. Seine letzte Anschrift war die Solinger Str. 6 in Moabit. Er wurde am 12. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort am 22. Februar 1943 ermordet.

Liselott Leibholz , geb. am 22.10.1920 in Preußisch Friedland (Westpreußen)
Liselott Leibholz war zuletzt als Arbeiterin in einem Betrieb tätig, der in den Akten als „Navigation Tempelhof“ auftaucht. Hierbei handelt es sich vermutlich um die Firma Navigation Joseph Veltjens KG in der Bessemer Str. 76a in Schöneberg. Das Unternehmen stellte optische Geräte, Ferngläser, Zieleinrichtungen her. Liselott Leibholz’ letzte Anschrift war die Solinger Str. 6. Sie wurde am 12. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort am 22. Februar 1943 ermordet.