Gedenktafel Jüdisches Altersheim

Link zu: Eingang des Max-Bürger-Krankenhauses
Eingang des Max-Bürger-Krankenhauses Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

Bronzetafel am Max-Bürger-Krankenhaus, dem ehemaligen Altersheim der Jüdischen Gemeinde, Berkaer Straße 31 – 35, 14199 Berlin, enthüllt am 8.11.1988.
Das Haus wurde 1929-31 von Alexander Beer als Jüdisches Altersheim erbaut. Exponierter horizontal gegliederter Klinker-Eckbau mit umlaufenden hellen Putz- und Fensterbändern, sowie abgerundeten Balkonen und einem zurückspringenden obersten Geschoss. 1941 Schließung durch die Nationalsozialisten; Sitz der Spionageabwehr unter SS-General Schellenberg; 1945-54 britische Panzerkaserne und Offizierskasino; 1954-56 Modernisierung, seither Filiale des Krankenhauses Wilmersdorf; seit dessen Schließung 1982 zum Max-Bürger-Krankenhaus gehörig.

Link zu: Gedenktafel Jüdisches Altersheim; Foto: Landesbildstelle
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Dieses Haus wurde 1930 von dem Architekten
Alexander Beer 10.9.1873 – 8.5.1944 als
ALTERSHEIM FÜR DIE JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN
erbaut. Es wurde 1941 von der SS beschlagnahmt, die letzten Bewohner
und das Pflegepersonal deportiert und im Konzentrationslager ermordert.
Alexander Beer wurde 1943 ins Konzentrationslager
Theresienstadt deportiert und dort am 8.5.1944 ermordet.