Gedenktafel für die Jüdische Private Musikschule Hollaender

Link zu: Enthüllung der Tafel durch den Hausbesitzer, Herrn Maruhn, mit Gästen aus Israel, 21.3.2007, Foto: KHMM
Enthüllung der Tafel durch den Hausbesitzer, Herrn Maruhn, mit Gästen aus Israel, 21.3.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Die Gedenktafel wurde vom Verein Aktives Museum e.V. in provisorischer Form als Holztafel am 8.11.1992 am Haus Sybelstraße 9 enthüllt. Nach der Sanierung des Hauses wurde sie durch eine dauerhafte Bronzetafel ersetzt und am 21.3.2007, um 11.00 Uhr enthüllt.

Rede der Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen zur Enthüllung am 21.3.2007 vgl. auch
Universität der Künste Berlin

Link zu: Gedenktafel für die Jüdische private Musikschule Hollaender, 21.3.2007, Foto: KHMM
Gedenktafel für die Jüdische private Musikschule Hollaender, 21.3.2007, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Tafeltext:
Im Haus Sybelstraße 9 bestand von 1936 bis
1941 die Jüdische private Musikschule Hollaender.
Hier unterrichteten die jüdischen Lehrkräfte des
Stern’schen Konservatoriums Gustav Hollaender
nach dessen zwangsweiser Arisierung 1935. Ihre
Besitzer und Leiter
Kurt Hollaender (*1885) und
Susanne Landsberg (*1892)
geb. Hollaender
wurden, wie viele der hier Lehrenden, 1941/43
deportiert und ermordet.

Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. 8.11.1992