Chronik Charlottenburg-Wilmersdorfs bis 1705

Dorfkirche Schmargendorf um 1900, Ansichtskarte
Bild: Bezirksamt

Lietzow, Wilmersdorf und Schmargendorf sind Dörfer westlich von Berlin.

  • 1700 Einweihung des Denkmals des Großen Kurfürsten vor dem Schloss.
  • 1695-1699 Bau des ältesten Schlossteils durch Nering und Grünberg.
  • 1648 Nur 3 Wilmersdorfer Bauern haben den Dreißigjährigen Krieg überlebt.
  • 1638 Belagerung Berlins durch die Schweden. In der Nacht vom 28. zum 29. September setzt eine schwedische Reiterabteilung an der Lützower Furt über die Spree und dringt bis Wilmersdorf und Schöneberg vor.
  • 1637 Henning von Wilmersdorf gestorben, der letzte der in Wilmersdorf ansässigen von Wimersdorfs.
  • 1627 Wallsteinsche Truppen plündern Wilmersdorf.
  • 1620 Englische Völker in Wilmersdorf.
  • 1600 Die Fürstenbrunner Quelle wird erstmalig in einer Urkunde erwähnt.
  • 1591 Wilmersdorf gehört zur Hälfte dem Kurfürsten, zur anderen Hälfte Jürgen und Asmuß von Wilmerdorf.
  • 1542 Erbauung des Jagdschlosses “Zum grünen Walde” durch Caspar Theiß.
  • 1541 Die Lützower Kirche wird zum ersten Male in einer Urkunde genannt.
  • 1375 Der Hof Casow wird in dem Landbuch Kaiser Karls IV. als schon wüst erwähnt.
  • 1354 Erste urkundliche Erwähnung Schmargendorfs
  • 1314 Umwandlung des Hofes Lusze in ein Dorf (Lützow)
  • 1293 Erste urkundliche Erwähnung Wilmersdorfs
  • 1239 Johann I. und Otto III. gründen das Nonnenkloster St. Martien in Spandau, das sie reichlich mit Grund und Boden ausstatten, wobei auch der Hof Lucene mit 29 Hufen “Weiden und Wassern” genannt wird.