Zweimal Sophie Charlotte im Rathaus Charlottenburg

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen und der Vorstandsvorsitzende der Wall AG, Hans Wall, enthüllten am 7. Dezember 2005 im Rathaus Charlottenburg vor dem Festsaal in der 3. Etage das ca. 1,50 × 2,75 Meter große Ölgemälde “Sophie Charlotte”.

Das Gemälde wurde von Gabriela Ribow zum Jubiläum “300 Jahre Charlottenburg” geschaffen. Hans Wall hat es dem Bezirk ebenfalls zum Jubiläum geschenkt hat. Das Gemälde war im August 2005 in der Galerie Carlos Hulsch ausgestellt und zum Kauf angeboten worden. Als Unternehmer Hans Wall in der Zeitung vom Anschaffungswunsch des Bezirks las, entschloss er sich spontan zum Kauf.

Hans Wall
bq. Bezirksbürgermeisterin Thiemen hat mich dazu inspiriert, das Bild zu kaufen und dem Bezirk zu schenken, weil sie mir erzählt hat, wie 100 Jahre vorher, als Charlottenburg noch Deutschlands reichste Stadt war, viele, viele Mittelständler in Charlottenburg sehr spendabel waren bei der Feier. Warum soll das 100 Jahre später anders sein?

  • ophie Charlotte von Gabriela Ribow-Worreschk im Rathaus Charlottenburg

    Sophie Charlotte vor dem Festsaal in der 3. Etage des Rathauses Charlottenburg

  • ophie Charlotte von Gabriela Ribow-Worreschk im Rathaus Charlottenburg

    Sophie Charlotte vor dem Festsaal in der 3. Etage des Rathauses Charlottenburg

  • ophie Charlotte von Gabriela Ribow-Worreschk im Rathaus Charlottenburg

    Informationstafel neben dem Gemälde

Bonjour Charlotte von Uwe Müller-Fabian 7.12.2005, Foto: KHMM

Gleichzeitig wurde in der Nachbarschaft von “Sophie Charlotte” das 2,00 × 1,50 Meter große Acrylgemälde “Bonjour Charlotte” enthüllt, das Uwe Müller-Fabian 1995 geschaffen.
Dem Bezirk wurde ebenfalls von einem Sponsor als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Auf die preußische Königin Sophie Charlotte (30.10.1668 – 1.2.1705) geht die Gründung und der Name Charlottenburgs zurück. Ihr Mann, König Friedrich I., hatte nach ihrem frühen Tod ihrem Schloss Lietzenburg den Namen Charlottenburg gegeben. Am 5. April 1705 verlieh er der kleinen Ansiedlung beim Schloss unter dem gleichen Namen Stadtrechte.