Glockenturm am Olympiastadion

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Glockenturm am Olympiastadion, 23.4.2010, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

1934-36 im Zuge des Neubaus des “Reichssportfeldes” (heute: Olympiagelände ) einschließlich des Olympiastadions gebaut. Nach schweren Kriegsschäden sprengten britische Pioniere den Turm am 15.2.1947 und vergruben die Olympiaglocke auf dem Vorplatz. Die Glocke wurde am 16.12.1956 wieder ausgegraben und vor dem Stadion aufgestellt. Der Glockenturm wurde 1961-62 nach den Plänen des Architekten Werner March neu errichtet, am 23.12.1961 wurde die neue Glocke eingebaut.

Link zu: Blick vom Glockenturm über das Olympiastadion nach Charlottenburg und Mitte, 23.8.2006, Foto: KHMM
Blick vom Glockenturm über das Olympiastadion nach Charlottenburg und Mitte, 23.8.2006, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Der 77,17 m hohe Turm bietet eine prächtige Sicht über das Olympiagelände, den Grunewald mit dem Teufelsberg, Charlottenburg und Spandau. Nach oben fährt ein Expressaufzug.
Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde der Turm einschließlich der Glocke für 7 Mio Euro saniert. Die Glocke darf allerdings nicht geläutet werden, da sie den Turm in so starke Schwingungen versetzt, dass diese den gläsernen Aufzug zur Aussichtsplattform gefährden könnten.
In der Halle unter dem Glockenturm wurde im Mai 2006 ein Dokumentationszentrum zum Geschichtsort Olympiagelände eröffnet.