Funkturm

Link zu: ICC und Funkturm von der Kurfürstendammbrücke aus gesehen, 25.7.2012, Foto: KHMM
ICC und Funkturm von der Kurfürstendammbrücke aus gesehen, 25.7.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Baudenkmal
Der Funkturm wurde 1924-26 von Heinrich Straumer auf dem Messegelände erbaut und am 3.9.1926 zur 3. Großen Deutschen Funkausstellung eröffnet. Die offene 150 m hohe, 400 t schwere Stahlrahmenkonstruktion erhebt sich über einer geringen Grundfläche. In 55 m Höhe bietet ein zweigeschossiges Restaurant mit Intarsien von Victor Lurjé 116 Sitzplätze. In 125 m Höhe gibt es eine Aussichtsplattform.

Link zu: Funkturm, 10.8.2010, Foto: KHMM
Funkturm, 10.8.2010, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm schwer beschädigt, 1951 nach aufwändigen Aufbauarbeiten wiedereröffnet. Der “Lange Lulatsch” ist ein Wahrzeichen des Messegeländes und Berlins. Als Sendemast wird er heute nur noch für den Polizeifunk genutzt. Seit der Eröffnung 1926 besuchten mehr als 17 Millionen Menschen den Turm.
Von 1967 bis 1997 befand sich das Deutsche Rundfunk-Museum in dem ehemaligen Sendergebäude am Funkturm. Neben der Dauerausstellung „50 Jahre Deutscher Rundfunk“ gab es verschiedene Sonderausstellungen. Die Sammlung zog zuerst um nach Berlin-Adlershof und im Jahr 2000 weiter nach Potsdam-Babelsberg.

Link zu: Funkturm, 10.11.2009, Foto: KHMM
Funkturm, 10.11.2009, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt
Link zu: Funkturm-Restaurant, 12.6.2010, Foto: KHMM
Funkturm-Restaurant, 12.6.2010, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt