Ehemalge Helen-Keller-Sonderschule

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Helen-Keller-Sonderschule 12.10.2011, Foto: BK
Bild: Bianca Kabot (BA Pressestelle)

Die Helen-Keller-Schule wurde 1963 als Sonderschule für Gehörlose gegründet und befand sich seit 1971 an der Waldschulallee in Berlin-Eichkamp. Bis zum Auszug der Schwerhörigenschule im Jahr 1967 wurden in der Helen-Keller-Schule in der Pestalozzistraße sprachbehinderte und schwerhörige Schüler gemeinsam unterrichtet. 1993 erhielt sie den Status eines sonderpädagogischen Förderzentrums für Sprachbehinderte; denn es wurden zunehmend sprachbehinderungsspezifische Aufgaben wahrgenommen, auch außerhalb der eigenen Schule.

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Helen-Keller-Sonderschule 12.10.2011, Foto: BK
Bild: Bianca Kabot (BA Pressestelle)

Ihren Namen erhielt die Schule am 25.10.1954 zur Erinnerung an die im zweiten Lebensjahr erblindete und ertaubte amerikanische Schriftstellerin Helen Keller (1880-1968). Mit ihren autobiographischen Büchern und Schriften über Blindenerziehung leistete sie einen bedeutsamen Beitrag zum Verständnis von Existenzproblemen blinder Menschen.
Die Helen-Keller-Schule befand sich in einem Flachbau, der 1971 vom Hochbauamt Charlottenburg fertiggestellt wurde. Zu der Anlage gehörten drei zwei- bis dreigeschossige Klassenkreuzgruppen – davor befinden sich vier ein- bis zweigeschossige, miteinander verbundene Flachtrakte und die Turnhalle.
Am 31.7.2014 endete der Betrieb der Helen-Keller-Schule als eigenständiges Förderzentrum. Die verbleibenden Schülerinnen und Schüler wurden im Schuljahr 2014/2015 in die benachbarte Reinfelder-Sonderschule übernommen.