Martin-Luther-Krankenhaus

Link zu: Martin-Luther-Krankenhaus, 6.7.2013, Foto: Raimund Müller
Martin-Luther-Krankenhaus, 6.7.2013, Foto: Raimund Müller Bild: Raimund Müller

Das Martin-Luther-Krankenhaus ist eine freigemeinnützige diakonische Einrichtung.
1928 führten die zahlreichen neu errichteten katholischen Krankenhäuser und die Kontroverse wegen des Verbotes der Krankenhausseelsorge in den städtischen Krankenanstalten des Bezirks Neukölln zur Gründung eines Vereins zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser.
1928-1931 wurde das Martin-Luther-Krankenhaus im Wilmersdorfer Ortsteil Grunewald gebaut. Der Architekt war Ernst Kopp . Sein Entwurf des Blockbausystems – Prinzip des “kurzen Weges” – löste die bisher übliche Pavillonbauweise ab. Mit 400 Betten war es nach damaligen Maßstäben ein Großkrankenhaus. Einweihung war am 15.3.1931.

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Martin-Luther-Krankenhaus, 6.7.2013, Foto: Raimund Müller Bild: Raimund Müller

1992 wurde ein Funktionsneubau errichtet. Am 12.3.1999 starb hier während einer Konzertreise überraschend der weltberühmte Geiger Lord Yehudi Menuhin 82jährig an Herzversagen.
Am 7.7.2011 wurde Richtfest gefeiert für einen fünfgeschossigen Neubau mit rund 2700 Quadratmetern Nettogrundfläche für eine moderne Praxis für Strahlentherapie, Verwaltungs- und Veranstaltungsräume und das internationale Büro der Paul Gerhardt Diakonie, die sich intensiv um die Betreuung ausländischer Patienten kümmert.