Evangelisches Gemeindezentrum Plötzensee

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Evangelisches Gemeindezentrum Plötzensee, 27.9.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Das Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord wurde 1968-70 von Gerd Neumann, Dietmar Grötzebach und Günther Plessow als Vierflügelanlage errichtet, der Kirchentrakt weitgehend in Stahlbeton, die übrigen Gebäude als Mauerwerk. Ein zunächst geplanter frei stehender Glockenturm wurde nicht gebaut. Deshalb vereinbarte die Gemeinde mit der benachbarten katholischen Gedenkkirche Regina Maria Martyrum, den dortigen Turm gemeinsam als ökumenischen Glockenturm zu nutzen.

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Kirchensaal des Ev. Gemeindezentrums Plötzensee, 27.9.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Der Kirchensaal ist als Zentralbau über quadratischem Grundriss mit zentriertem Altar und tribünenartig ansteigenden Bankreihen gestaltet. Skulptur Salvator Mundi in der Kirche des Gemeindezentrums Plötzensee
Die Skulptur Salvator Mundi (Retter und Heiland der Welt) aus dem 14. Jahrhundert wurde aus einer zerstörten Kirche gerettet.

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Kreuzigung aus "Plötzenseer Totentanz" von Alfred Hrdlicka, 27.9.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Analog zur katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum fungiert auch das Ev. Gemeindezentrum als Mahnmal. Es thematisiert die Nähe zur Gedenkstätte Plötzensee mit dem “Plötzenseer Totentanz”, einem Zyklus von sechzehn großformatigen Zeichnungen von Alfred Hrdlicka aus den Jahren 1968-1972.

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Aus dem "Plötzenseer Totentanz" von Alfred Hrdlicka, 27.9.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Hinrichtungsdarstellungen werden verbunden mit biblischen und gegenwartsbezogenen Themen.