Ehem. Landespostdirektion

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Ehemalige Landespostdirektion, Straßenfront an der Herbartstraße, 14.11.2009, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Gesamtanlage unter Denkmalschutz
Die gewaltige 5- bis 7-geschossige Vierflügelanlage mit einem inneren Verbindungstrakt mit holzvertäfeltem Festsaal wurde 1925 bis 1928 von Willy Hoffmann für die damalige Oberpostdirektion Berlin mit mehr als 1000 Beschäftigten errichtet. 1934 wurde sie in Reichspostdirektion Berlin umbenannt. 1945 ging sie in der Abteilung für das Post- und Fernmeldewesen des Magistrats von Groß-Berlin auf. 1954 wurde dann hier die Landespostdirektion Berlin gegründet. Nach dem Fall der Mauer wurde sie 1991 zur Oberpostdirektion Berlin, die hier bis 1997 bestand. Seither befindet sich der Berliner Sitz von T-Systems International in dem Gebäude. Der Haupteingang befindet sich an der Dernburgstraße 50.

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Ehemaliges Wohnhaus des Präsidenten an der Herbartstraße 20/21, 14.11.2009, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Im Süden befinden sich zwei kleinere Flügelbauten, an der Herbartstraße 21/22 das ehemalige Wohngebäude des Präsidenten, das von spitzbogigen Zinnen bekrönt ist, der Bau an der Dernburgstraße endet in einem polygonalen Turm.
Die weiß geputzte Fassade wird mit akzentuierenden Terrakottaformsteinen akzentuiert bei den Fensterrahmungen, bündelpfeilerartigen Vorsprüngen der Querflügel und umlaufendem Kranzgesims über dem fünften Geschoss sowie in der Sockelzone.
Neben der Oberpostdirektion, an der Dernburgstraße 58 entstand 1924/25 das Hedwig-Rüdiger-Haus als Ledigenheim für Postbeamtinnen.