U-Bhf Olympiastadion, U-Bahn-Museum

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Bahnhof Olympia-Stadion, 2.10.2008, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Bahnhof der Linie U2, Baudenkmal
Der ursprüngliche, von Sepp Kaiser entworfene Bau an der ehemaligen sogenannten Stammbahn wurde am 8.7.1913 eröffnet. Mit Blick auf die Olympischen Spiele von 1936 errichtete
Alfred Grenander 1929 einen völlig neuen Bahnhof mit zwei Bahnsteigen und drei Gleisen, dessen einziger Ausgang Richtung Olympiastadion und Waldbühne auf den Rossitter Platz mündet. Im Juni 1935 Umbenennung in “Reichssportfeld”, am 26.6.1950 “Olympia-Stadion”.

Das U-Bahn-Museum wurde in dem zweigeschossigen verklinkerten Empfangsgebäude mit gerundetem Eingangsbereich untergebracht und 1997 eröffnet . Im oberen Teil befand sich ursprünglich die Signal- und Stellwerkanlage für die gesamte Strecke. In dem Museum ist das historische, voll funktionsfähige und vorführbare Hebelstellwerk zu besichtigen. Es war zur Zeit seiner Erbauung das größte Europas. Das Museum ist an jedem zweiten Samstag des Monats geöffnet.
Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 hat die BVG den U-Bahnhof für 4,465 Mio EUR erneuert und unter anderem zwei neue Aufzüge eingebaut. Außerdem wurde die gesamte Anlage denkmalgerecht saniert. Wiedereröffnung war am 31.5.2006.