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Fasanenstraße

Die Fasanenstraße verläuft von der Müller-Breslau-Straße nahe der Straße des 17. Juni bis zum Hohenzollerndamm am Hohenzollernplatz. Sie erhielt ihren Namen 1901 zur Erinnerung an die 1755 von Friedrich II. angelegte Fasanerie, die 1841 der Anlage des Zoologischen Gartens weichen musste. Frühere Bezeichnungen waren: Ringstraße II, Wolfenbütteler Straße, Gravelotter Straße. Das Teilstück zwischen Fasanenplatz und Hohenzollerndamm bildet die westliche Begrenzung der Carstenn-Figur .
Die Fasanenstraße wechselt abschnittsweise ihr Gesicht: Von der Müller-Breslau-Straße bis zur Hardenbergstraße begrenzt sie das Südgelände der Technischen Universität , hier befinden sich Gebäude der Universität der Künste mit dem in den frühen 50er Jahren errichteten Konzertsaal. Südlich der Hardenbergstraße liegen das Ludwig-Erhard-Haus , der Delphi-Filmpalast und das Savoy Hotel mit der berühmten Havanna Bar (hier verkehrte schon Thomas Mann), zwischen Kantstraße und Kurfürstendamm das Künstlerhaus St. Lukas , das Jüdische Gemeindehaus und das Hotel Kempinski . Südlich des Kurfürstendamms bis zur Lietzenburger Straße zeigt die Fasanenstraße ihr schönstes Gesicht: Hier liegt das Wintergarten-Ensemble mit dem Literaturhaus Berlin , dem Käthe-Kollwitz-Museum und der Villa Grisebach inmitten schöner, miteinander verbundener Stadtgärten, hier wird die Straße zur Luxusmeile mit eleganten Geschäften, mit Galerien und Restaurants . Jenseits der Lietzenburger Straße, besonders rund um den Fasanenplatz setzt sich dieses Angebot in etwas bescheidener Form fort und wird Richtung Hohenzollerndamm immer rarer.