Uhlandstraße

Die Uhlandstraße verläuft vom Volkspark Wilmersdorf an der Blissestraße bis zum Steinplatz an der Hardenbergstraße.

Sie wurde 1893 benannt nach Ludwig Uhland. Frühere Namen waren Schleswigsche Straße und Valerienstraße. Ursprünglich verlief sie nur bis zur Wilhelmsaue, 1965 wurde sie verlängert bis zur Blissestraße.
Die Uhlandstraße ist eine Einkaufsstraße mit starkem Durchgangsverkehr; der ehemals noble und prächtige Charakter ist noch im Kreuzungsbereich Kurfürstendamm (s. Uhlandschloss) erhalten. An der Kreuzung Kantstraße fällt das Design-Center stilwerk auf. In den Seitenstraßen im Bereich Ludwigkirchstraße gibt es zahlreiche Restaurants und edle Boutiquen. Um das Image, besonders des südlichen Teils der Uhlandstraße, zu verbessern, hat sich die Arbeitsgemeinschaft Uhland-district gegründet. Von den Fachgeschäften seien genannt: “Classic Shoes” mit edlem Schuhwerk; “Mitgift”, Geschenk- und Scherzartikelladen (vielfach Importe aus New York, vorzugsweise für Feiern jüdischer Feste); “Vin d’oc”, Weinhandel und Kunstausstellungen.
Ein weiteres bemerkenswertes Baudenkmal in der Uhlandstraße ist das ehemalige Hotel am Steinplatz, heute ein Altersheim, einer der wenigen in Berlin erhaltenen Jugendstilbauten.