George-Grosz-Platz

Link zu: George-Grosz-Platz am Kurfürstendamm, im Hintergrund das Haus Cumberland, 27.2.2013, Foto: KHMM
George-Grosz-Platz am Kurfürstendamm, im Hintergrund das Haus Cumberland, 27.2.2013, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Der Dreiecksplatz am Kurfürstendamm gegenüber dem Haus Cumberland wirkte mit zwei Einmündungen zur Schlüterstraße lange nur wie eine Verkehrsinsel. 1986 wurde er nach dem bedeutenden Maler, Grafiker und Satiriker George Grosz benannt.
Am 14.4.2010 war der erste Spatenstich für den Umbau des Platzes mit Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler und Gregor Hampel, dem Leiter der Abteilung Netzanschlüsse bei der Vattenfall Europe Distribution Berlin GmbH. Vattenfall hat für rund 150.000 EUR den Platz umgestaltet und dabei von 1.500 auf 2.000 qm vergrößern lassen.

Link zu: George-Grosz-Platz, 27.2.2013, Foto: KHMM
George-Grosz-Platz, 27.2.2013, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Die Querverbindungsstraße zwischen Kurfürstendamm und Schlüterstraße wurde geschlossen. Die Platzstruktur wurde durch diese Umgestaltung wieder erkennbar gemacht und der Aufenthaltswert erhöht.
Das Energieunternehmen Vattenfall hat auf dem Platz eine Trafostation errichtet. Diese Station sollte ursprünglich nach Plänen der Künstlerin Hella de Santarossa künstlerisch als “hohen Tresen” gestaltet werden. Die Künstlerin hat unter anderem den Blauen Obelisken auf dem Theodor-Heuss-Platz geschaffen. Doch die Pläne von Hella Santarossa mussten verworfen werden und die Vattenfall GmBH hat ein eigenes Konzept entwickelt und die Station mit einer Art Hülle verkleidet.

Link zu: Eröffnung des neu gestalteten George-Grosz-Platzes am 6.7.2010, Foto: AR
Eröffnung des neu gestalteten George-Grosz-Platzes am 6.7.2010, Foto: AR Bild: Bezirksamt

Am 06.07.2010 wurde der umgestaltete Platz gemeinsam mit der Großnichte von George Grosz, Ana Fonell, der Öffentlichkeit übergeben. Pünktlich zum Todestag des Künstlers wurde dieser mit einer Informationssäule sowie einem Bodenmosaik in Form einer Unterschrift von George Grosz geehrt. Das Mosaik haben die Auszubildenden des Grünflächenamtes gestaltet.

Vgl. auch den Artikel von M. Roeder zu den fünf Charlottenburger Plätzen des Kurfürstendamms im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz