Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde

Friedhof Güterfelde

Verwaltungsgebäude

Gesamtanlage unter Denkmalschutz
Ursprünglich Friedhof der (damals noch selbständigen) Gemeinde Friedenau; 1913 Fertigstellung der baulichen (Architekt Hans Altmann) und gärtnerischen Arbeiten. Erste Beisetzung 1914. Bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 kam Friedenau zu Schöneberg, der Friedhof erhielt die Bezeichnung ‘Waldfriedhof Schöneberg’. 1935 im Zuge einer Verwaltungsreform Zuordnung des Friedhofes zu Wilmersdorf. Nach dem Zweiten Weltkrieg Anlage eines Sowjetischen Ehrenfriedhofes und einer Gedenkstätte für ermordete Häftlinge des KZs Sachsenhausen.

Friedhof Güterfelde Kapelle

Kapelle

Im Mittelpunkt der mit einem Netz aus halbkreisförmigen Wegen und Querachsen (an den Schnittpunkten kleine Schmuckplätze) erschlossenen parkartigen Anlage liegt die ungewöhnlich große Kapelle (Ziegelbau mit Klinkerfassade und Kalksteinsockel), rechts und links vom Haupttor (Jugendstilelemente) das verklinkerte Verwaltungs-, bzw. Wohnhaus; westlich des eigentlichen Friedhofgeländes das von beiden Wilmersdorfer Waldfriedhöfen (Gütersfelde und Stahnsdorf) genutzte Wirtschaftsareal. Für alle Bauten mitsamt ihren ursprünglichen Details gilt ein guter Erhaltungsstand. Der Gütersfelder Friedhof bildet zusammen mit dem Stahnsdofer und dem Südwestfriedhof das bedeutendste Friedhofensemble in Brandenburg.

Literatur:
Hahn, Peter: Berliner Friedhöfe in Stahnsdorf. Geschichte, Geschichten, Personen, Badenweiler (Oase) 2010

Bemerkenswerte Grabstätten

Gedenkstele für Max Schreck 20. Februar 2011, Foto: Peter Hahn

Gedenkstele für Max Schreck 20. Februar 2011

Max Schreck, Urnengrab mit Gedenkstele
Schauspieler (gest. 1936). Als Graf Orlok in “Nosferatu” (1922 von Friedrich Murnau) wurde er zur Ikone des Horrorfilms.