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Dänisches Smiley-System hat Vorbildcharakter für Berlin

Pressemitteilung
Berlin, den 14.08.2009

Erstmalig hat eine Berliner Delegation sich vor Ort in Kopenhagen über das dänische Smiley-System für Lebensmittelbetriebe informiert. In Gesprächen mit Knud Arne Nielson, dem Smiley-Experten der dänischen Lebensmittelkontrollbehörde, und Janus Lodahl, stellvertretender Leiter der Lebensmittelkontrollbehörde für die Region Ost, erfuhren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter aus Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf Details über die Handhabungsweise des seit 2001 eingeführten Systems. Teilgenommen hat auch die IHK Berlin.

Marc Schulte, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnungsangelegenheiten und Weiterbildung in Charlottenburg-Wilmersdorf und Jens-Holger Kirchner, Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung in Pankow:

„Der Besuch in Kopenhagen hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn die Verbraucherinformation als Ziel ernst genommen wird. Es ist dringend notwendig, dass Deutschland hier nachzieht. Dafür muss das Verbraucherinformationsgesetz geändert werden. Sowohl die Pflicht zum Aushängen des Kontrollberichts als auch das umfangreiche Internetangebot in Dänemark sind vorbildhaft. Alle dänischen Verbraucherinnen und Verbraucher kennen das dortige System, 97 % davon befürworten das Smiley-System. In Deutschland sieht es nicht anders aus. Laut einer Umfrage von foodwatch im April diesen Jahres sprechen sich 87 % der Bevölkerung in Deutschland für die Einführung des Smiley-Systems nach dänischem Vorbild aus.
Sollte es absehbar zu keiner gesetzlichen Veränderung auf Bundesebene des VIG kommen, werden wir uns dafür einsetzen, dass Berlin eine eigene Initiative ergreift, um ein vergleichbares System wie in Dänemark zu schaffen.“

Auch die IHK Berlin befürwortet die Grundidee des dänischen Systems. Christian Wiesenhütter, stellvertretender Hauptgeschäftsführer:

„Das dänische System besticht durch seine landesweite Anwendung sowie durch klare Informationen sowohl im Internet als auch vor Ort. Hierfür notwendig sind auch ausreichende Personal- und Sachkapazitäten. Dann erreicht man Akzeptanz und vermeidet einen Flickenteppich von verschiedenen Systemen.“

Im Auftrag

Gottschalk


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