Neue Variante 4 d für den Umbau des Autobahnkreuzes Funkturm ist ein Schritt in die richtige Richtung

Pressemitteilung vom 13.05.2020

In der heutigen Anhörung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen des Abgeordnetenhauses erklärt Baustadtrat Oliver Schruoffeneger für das Bezirksamt:

Wir begrüßen grundsätzlich die neue Variante für den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm. Die DEGES hat damit auf die deutlichen Beschwerden aus der Anwohnerschaft und des Bezirksamtes reagiert. Die neue Variante 4 d stellt für uns eine Basis für eine akzeptable Lösung dar. Neben einer Reduzierung der Belastungen für die Wohnsiedlungen gegenüber der ursprünglichen Planung, bietet sich nun auch die Möglichkeit, sinnvolle Verbindungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf den anliegenden Stadtstraßen zu schaffen.
Das Bezirksamt hatte jedoch in einem Schreiben an die DEGES und die Senatsverwaltungen weitere Verbesserungsvorschläge gemacht und Forderungen gestellt. Insbesondere bleibt aus Sicht des Bezirksamtes noch ungelöst, dass es zukünftig keine direkte Abfahrtmöglichkeit von der südlichen A100 in Richtung nördlicher Messedamm / ZOB mehr geben soll und auch umgekehrt keine Zufahrt aus diesem Bereich auf die A100 in Richtung Süden mehr existieren wird. Dies würde zu deutlichen Verlagerungen von Verkehrsströmen in das Stadtstraßennetz und insbesondere zu einer Mehrbelastung der stadträumlich sensiblen Anschlussstelle Kaiserdamm / Knobelsdorffstraße führen. Das Bezirksamt bat daher um Prüfung, ob eine Beibehaltung der Zu- und Abfahrten Messedamm / Halenseestraße, allerdings jeweils in veränderter Lage mit günstigeren Knotenpunktabständen möglich ist. Zum einen in Fahrtrichtung Norden ausfädelnd aus der Rampe A100 => A115 auf die parallel verlaufende Halenseestraße Ost und zum anderen in Fahrtrichtung Süden unmittelbar hinter dem Knoten Messedamm Halenseestraße etwa in der Lage der bisherigen Halenseestraße West, allerdings Einfädelung auf A 100 weiter nördlich als bisher.
Unabhängig davon geht das Bezirksamt aber davon aus, dass es noch eine gutachterliche Stellungnahme zu der vom Bezirksamt vorgelegten Alternativplanung geben wird, da dies aus unserer Sicht die beste Variante wäre.”

Im Auftrag
Wirth