Lokale Projekte für Demokratie und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gesucht!

Pressemitteilung vom 18.12.2018

In der „Partnerschaft für Demokratie“ werden jedes Jahr zivilgesellschaftliche Projekte im Bezirk finanziell gefördert. Ab jetzt stehen auf der Webseite www.demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de alle nötigen Formulare und Informationen zur Verfügung, um Anträge für das Jahr 2019 zu stellen. Diese können sowohl von Privatpersonen als auch von gemeinnützigen Organisationen gestellt werden.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

Das Engagement für ein respektvolles Miteinander findet jeden Tag vor Ort im Kiez statt. Vermeintlich kleine Ideen können dabei Großes bewirken. Wir unterstützen diese zivilgesellschaftlichen Beiträge der Bürger*innen in Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Gewalt kann nur gemeinsam erfolgreich sein.

Sie möchten mit Jugendlichen ein Graffiti-Projekt durchführen, um über jüdisches Leben und Antisemitismus in Deutschland zu diskutieren? Sie möchten Veranstaltungen organisieren, um über rechtspopulistische Aktivitäten im Kiez zu informieren. Sie möchten die Menschen in Ihrer Umgebung für Sexismus im öffentlichen Raum sensibilisieren und in einem Workshop Gegenstrategien entwerfen? Alle diese beispielhaften Projekte und viele mehr können im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ finanziell gefördert werden. Wichtig ist dabei, dass die Projekte das demokratische Miteinander im Bezirk zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf den Themen Antisemitismus, Rechtspopulismus/Rechtsextremismus und auf lokalen Projekten in Charlottenburg-Nord.
Für gemeinnützige Organisationen stehen dieses Jahr in einem „Aktionsfonds“ Projektgelder zur Verfügung. Über Anträge aus diesem Fonds stimmt der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie“ unter Vorsitz von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ab.
Privatpersonen können Sachkosten für Kleinstprojekte beantragen. Diese Anträge haben eine maximale Förderhöhe von 400 EUR. Des Weiteren können Jugendliche über einen speziellen Fördertopf auf einfache Weise Projektmittel beantragen. Über die Vergabe entscheidet hier eine Jury des Kinder- und Jugendparlamentes.
Die Frist zur Antragsstellung ist der 16. Januar 2019. Alle Anträge müssen vorab mit der Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI abgestimmt und auf ihre Förderfähigkeit hin geprüft werden.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ in Charlottenburg-Wilmersdorf wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Bei Fragen und Beratungsbedarf zu Projektideen oder zur Antragsstellung wenden Sie sich an die Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI: Johannes Westphal, E-Mail: pfd-cw@stiftung-spi.de, Tel.: 030/9029–12516, Internet: demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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