30 Jahre Berliner Mobilitätshilfedienste

Pressemitteilung vom 13.11.2018

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann eröffnet die Jubiläumsveranstaltung am Mittwoch, dem 14. November 2018, die von 11 bis 14 Uhr (Einlass: 10:30 Uhr) im Festsaal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, stattfindet.

Die Berliner Mobilitätshilfedienste (Mhd) feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Am Anfang stand das Modellprojekt „Kurzstrecken-Schiebedienste“ in Charlottenburg und Gesundbrunnen, das vom damaligen Senator für Gesundheit und Soziales, Herrn Ulf Fink, gefördert und von den Projektleitungen der Mhd weiter professionalisiert wurde. Seit 1993 sind die Mhd in allen Berliner Bezirken für Senior*innen erreichbar. Mit den Mhd hat Berlin ein bundesweit einmaliges Modell im Bereich der Altenhilfe entwickelt, das über die jeweils zuständigen Senatsverwaltungen fortlaufend mit finanziellen Mitteln gefördert wird.

Die zuständige Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, wird ein Grußwort sprechen. Als weitere Gäste eingeladen sind Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin, Unterstützerinnen und Unterstützer so¬wie Kontaktpersonen der Mhd auf der Landesebene sowie aus allen Berliner Bezirken. Aus unserem Bezirk sind das noch Vertreter*innen des Seniorenbeirates und Kooperanten.

Die vor allem über das „Integrierte Sozialprogramm“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderten Mobidienste leisten so einen unverzichtbaren Beitrag für die Integration älterer, in ihrer Mobilität beeinträchtigter Menschen in das öffentliche Leben sowie zur Bewältigung von Einsamkeit und Isolation im Alltag. Dabei geht es auch um Pflegeprävention und Vermeiden stationärer Pflege.
Auf Initiative der für das Soziale zuständigen Senatsverwaltung wurden die Mobidienste zukunftsfest gemacht: Durch eine bedeutende Erhöhung der Haushaltsmittel konnte die Anzahl der festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuletzt um über einhundert Personen aufgestockt werden.
Das Personal für den Begleitservice wird teilweise über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen der Berliner JobCenter getragen. Die Qualifizierung geeigneter erwerbsloser Personen hat sich zu einem weiteren Aufgabengebiet der Mobidienste entwickelt. Unterstützt werden die Mobidienste nicht zuletzt auch durch freiwillig engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Veranstaltung ist neben der Gelegenheit zum Rück- und Ausblick sowie einigen kulturellen Darbietungen auch der Rahmen für die Finissage der Ausstellung „Bewegende Momente“. Diese Wanderausstellung wurde von dem Berliner Künstler Ralf Behrendt (selbst Mitarbeiter der Berliner Mhd) in Kooperation mit den Berliner Mhd geschaffen und soll nun nach dem erfolgten Umlauf durch die Berliner Bezirke beendet werden. Die Ausstellung veranschaulicht den Wert der Mobilität für jeden Menschen am Beispiel der portraitierten Klientinnen und Klienten der Mhd aus allen Berliner Bezirken.

Weitere Informationen zu den Mobilitätshilfediensten gibt es im Internet unter:
www.berliner-mobilitaetshilfedienste.de oder für Rückfragen:
Tobias Baur, Dipl.-Verw.wiss., Koordinator der Berliner Mobilitätshilfedienste
Mobil 0177 7875482.

Im Auftrag
Mientus