Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit"

Pressemitteilung vom 15.03.2018

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann nimmt am Ostersonntag, dem 01.04.2018, um 18.00 Uhr am Gottesdienst zur Eröffnung der Ausstellung “Franz Stock – Versöhnung durch Menschlichkeit” teil in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin.
Mitwirkende sind Propst Dr. Christian Stäblein, Pfarrer Martin Germer und Pfarrer Lutz Nehk.

Vom 02.04. bis 29.04.2018 wird in der Kapelle die Wanderausstellung täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Der Historiker Prof. Etienne François bietet Führungen im Rahmen der Ausstellung an. Gruppenführungen sind nach Anmeldung im Gemeindebüro unter Tel (030) 2185023 oder E-Mail: info@gedaechtniskirche-berlin.de auch zu anderen Zeiten möglich.

Hauptveranstalter ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde ist als Mitglied der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry besonders dem Gedanken der Versöhnung verpflichtet. Daher möchte sie Franz Stock anlässlich seines 70. Todestages (24.02.1948) als „Wegbereiter der Versöhnung“ durch eine vierwöchige Ausstellung ins öffentliche Bewusstsein bringen, zusammen mit dem Franz-Stock-Komitee und verschiedenen ökumenischen und deutsch-französischen Partnern.
Das Komitee plante bereits seit längerer Zeit eine neue Wanderausstellung über Franz Stock. Die bisherige Wanderausstellung wurde vor ca. 25 Jahren konzipiert und mit erheblichem Aufwand sehr detailreich sowie mit großem Engagement umgesetzt. Mit der Überarbeitung der Ausstellung sollte diese insbesondere auch für jüngere Besucher*innen interessanter und zeitgemäß gestaltet werden.

Die Ausstellung präsentiert den Priester Franz Stock (1904-1948), der als Seelsorger der Résistance-Gefangenen in den NS-Gefängnissen um Paris und nach der Befreiung Frankreichs als Leiter eines Priesterseminars im Kriegsgefangenenlager bei Chartres indirekt zu einem wichtigen Wegbereiter der Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland wurde. Kern der Ausstellung sind drei Informationstafeln und kurze per QR-Code abrufbare Videobeiträge.

Im Auftrag
Gottschalk