Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Pressemitteilung vom 19.02.2016

Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit Carsten Engelmann informiert zu den Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes:

Seit 24.11.2015 ist das Sonderprogramm des Bundes “Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug” gestartet. Insgesamt stellt der Bund im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) künftig neben den schon bestehenden 35.000 BFD-Plätzen des Regelformats bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze mit Flüchtlingsbezug zur Verfügung. Außer für deutsche Freiwillige stehen die BFD-Plätze auch offen für Asylberechtigte sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist. Bei einem BFD-Einsatz von Flüchtlingen sind bei Bedarf Intensivsprachkurse von 4 Wochen zu Dienstbeginn vorgesehen sowie einsatzbegleitende Maßnahmen zur Erlangung beziehungsweise Verbesserung deutscher Sprachkenntnisse möglich.

Folgende Einsatzfelder sind vorgesehen:

  • Die Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen bei ihrer Unterbringung und Versorgung (zum Beispiel in Flüchtlingseinrichtungen, Unterkünften)
  • Die unmittelbare Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge bei ihrer gesellschaftlichen Orientierung und Integration im Alltag
  • Die Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen im Bildungsbereich (zum Beispiel Kitas, Schulen, Erwachsenenbildungsformate)
  • Die Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen im integrationsorientierten Freizeitbereich (zum Beispiel Sport, Kultur, Jugendarbeit)
  • Die Koordinierung und Organisation von bürgerschaftlichem Engagement zu Gunsten von Flüchtlingen (zum Beispiel Sortierung und Weitergabe von Sachspenden, Lebensmittelverteilung, Einsatzplanung von ehrenamtlichen Helfern)

Weitere Informationen unter www.bundesfreiwilligendienst.de/news/bfd-mit-fluechtlingsbezug.html, Anträge und Merkblätter unter www.bundesfreiwilligendienst.de/service/downloads.html.

Im Auftrag
Gottschalk