Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf informiert: Endlich Rauchmelderpflicht!

Pressemitteilung vom 23.12.2015

Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf betreibt seit über 10 Jahren intensive Aufklärungsarbeit über die Notwendigkeit, dass Rauchmelder in Wohnräumen installiert werden müssen. Das Land Berlin berät als letztes Bundesland über eine gesetzliche Änderung der Berliner Bauordnung. Danach müssen Neubauten grundsätzlich ab sofort und alter Wohnbestand erst ab 2021
um- oder ausgerüstet werden. Andere Bundesländer setzen eine Frist von einem bis zu zwei Jahren. In den letzten 10 Jahren, also seit 2005, beklagen wir 278 Rauchtote
Die Zahlen der letzten 5 Jahre: 2010= 22 / 2011= 23/ 2012= 22/ 2013= 28/ 2014= 27

Sprecher der Wohnungsbaugesellschaften, der Industrie und des Handwerks sind der Meinung, für die Umrüstung brauchen sie mindestens zehn Jahre. Die Produktionskapazitäten sind erheblich beschränkt. Der Senat findet einen halbherzigen Kompromiss und setzt die Frist für die Nachrüstung auf fünf Jahre fest.
Wer trägt die Kosten für die Nachrüstung?
Der Vermieter darf die Kosten auf alle Mieter umlegen. Die genaue Berechnung hängt von der Leistungsstärke, der Qualität der Anlage und dem technischen Fortschritt bei der Wartung ab. Am meisten betroffen sind die einkommensschwachen Mieter im Rentenalter.

Die Seniorenvertretung fordert, die einkommensschwachen Mieter von der zusätzlichen finanziellen Belastung freizustellen!

Rückfragen: Wilfried Jacob, 030 883 13 62

Im Auftrag
Held