Integrationspreis

Pressemitteilung vom 16.12.2014

Am Donnerstag, dem 18.12.2014, um 18.00 Uhr, verleiht Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann gemeinsam mit Bezirksverordnentenvorsteherin Judith Stückler am Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten im Festsaal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, auf Beschluss der BVV zum dritten Mal den Integrationspreis des Bezirkes in der Kategorie “Einzelpersonen” und in der Kategorie “Verbände und Institutionen”. Die Festrede wird Bürgermeisterin Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, halten.

Mit diesem Preis werden besondere Aktivitäten und Leistungen um das interkulturelle Zusammenleben und die Förderung des Gemeinsinns im Bezirk ausgezeichnet. Dabei soll die Unterstützung und Fortentwicklung eines friedlichen und respektvollen Miteinanders im Bezirk im Mittelpunkt stehen.

Reinhard Naumann:

  • „Ich freue mich sehr, dass viele Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf eine Willkommenskultur praktizieren und beispielsweise den hier untergebrachten Flüchtlingen mit vielen Angeboten und vor allem mit ihrer menschlichen Zuwendung helfen. Mit dem Integrationspreis wollen wir solche Beispiele der Mitmenschlichkeit bekannt machen und zur Nachahmung anregen.“

Als Einzelperson wird Marion Wettach für ihre besonderen Verdienste in der Integrationsarbeit ausgezeichnet. Seit über 11 Jahren ist sie für Kinder, Jugendliche und Familie in Charlottenburg-Nord aktiv. Frau Wettach hofft, zusätzlich zu der Arbeit im Cafe Nightflight und in dem geplanten Projekt „Unterschiedliche Geschichte – gemeinsame Werte?“ im Auftrag des Ev. Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf und des Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee (ÖGZ) dort ein „Modellprojekt zur Interkulturellen und Interreligiösen Erinnerungskultur“ entwickeln zu können.
Bei den Institutionen und Verbände werden die Stadtteilmütter Charlottenburg-Wilmersdorf mit Eitan Hussien, Gönül Kirca, Gülcemal Pekel,Yvon Mbuokeh und der Koordinatorin Claudia Hesse-Kresinszky geehrt. Das Projekt Stadtteilmütter bietet ein präventives Konzept der Familienbildung, um Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund zu verbessern und Integration zu fördern. Den Stadtteilmüttern gelingt es, als Vorbild mit Respekt und Vertrauen Familien für die Themen rund um Erziehung zu interessieren und zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe zu gewinnen.

Im Auftrag

Gottschalk