100 Jahre Deutsche Oper

Pressemitteilung vom 17.10.2012

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann besucht in Begleitung des Bürgermeisters der Partnerstadt Trient Dr. Alessandro Andreatta am Samstag, dem 20.10.2012, um 18.00 Uhr , die Feierlichkeiten zum 100 jährigen Jubiläum der Deutschen Oper, Bismarckstr. 35, 10627 Berlin.
Anlässlich des Jubiläums findet ein Festkonzert mit Stücken von Wagner, Verdi und Rossini statt. Zudem wird die Auftragskomposition von Hans Werner Henze „Ouvertüre zu einem Theater“ ur aufgeführt. Das Orchesterstück wird von der Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt und setzt die lange künstlerische Zusammenarbeit zwischen Hans Werner Henze und der Deutschen Oper fort.
Der zweite Teil des Festkonzerts steht ganz im Zeichen von Ludwig van Beethoven. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles wird als Erinnerung an die Eröffnungsvorstellung 1912 der zweite Akt von „Fidelio“ aufgeführt.
Im rbb-Kulturradio (92,4 MHz) wird das Konzert am 20.10.2012, ab 18.00 Uhr, live übertragen.

Reinhard Naumann:

“Charlottenburg-Wilmersdorf freut sich als Heimat der Deutschen Oper über dieses wundervolle Jubiläum. Ich gratuliere allen dazu sehr herzlich und wünsche für die Zukunft eine weiterhin erfolgreiche künstlerisch-musikalische Entwicklung.“

Als “Deutsches Opernhaus” mit der damals größten Bühne der Welt von Architekt Heinrich Seeling 1911/12 auf Initiative des Großen Berliner Opern-Vereins für die Bürgerinnen und Bürger der damals selbständigen Stadt Charlottenburg gebaut und privat betrieben von einer Betriebs-AG. Die Eröffnungsvorstellung fand am 07.11.1912 mit “Fidelio” statt. Von 1925 bis 1933 trug sie den Namen “Städtische Oper”, danach folgte die Rückbenennung. Von 1934 bis 1936 entstanden die Verwaltungs- und Werkstättenbauten von Paul Baumgarten d.Ä. Nach der Kriegszerstörung des Gebäudes 1943 diente der Admiralspalast und ab 1945 das Theater des Westens, erneut unter dem Namen “Städtische Oper”, als Ausweichspielstätte. Von 1956 bis 1961 erfolgte der Neubau des Zuschauerhauses am angestammten Platz in der Bismarckstraße als funktionsbetonter Bau aus Stahlbeton und Glas mit 1865 Plätzen durch Fritz Bornemann. Die Straßenfront ist aus grobsteinigem Waschbeton und fensterlos, was dem Gebäude den Spitznamen “Sing Sing” einbrachte. Vom Vorgängerbau wurden erhaltene rückwärtige Teile im Laufe der folgenden Jahre rekonstruiert. Die Wiedereröffnung als “Deutsche Oper Berlin” erfolgte am 24. September 1961 mit “Don Giovanni”.

Im Auftrag

Gottschalk