Wie sieht Armut aus? – Lesung mit Amnesty International

Pressemitteilung vom 19.11.2010

Am Mittwoch, dem 24. November 2010, um 19.30 Uhr , liest die Schauspielerin Vera Molitor in der Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin aus dem Buch „Die unerhörte Wahrheit : Armut und Menschenrechte“ von Irene Khan.
„Armut ist der größte Menschenrechtsskandal unserer Zeit“. Dieser Satz ist die Hauptbotschaft von Irene Kahn. In ihrem Buch beschreibt sie die Lebenssituationen armer Menschen in der ganzen Welt. Dabei wird deutlich, dass Armut nicht nur eine Frage des fehlenden Einkommens ist: Armut bedeutet auch Ausgrenzung, Rechtlosigkeit und Mangel an Selbstbestimmung.
Die ehemalige Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert eine neue Sicht der Dinge: Armut sollte als Ursache und Folge von Menschenrechtsverletzungen begriffen werden. Menschenrechte sind kein Luxus, den sich nur reiche Länder leisten können, sondern der Schlüssel zur erfolgreichen Bekämpfung der Armut weltweit. Nur wenn alle Menschen sich aktiv am politischen Geschehen beteiligen können, kann eine gerechte und breit abgestützte Entwicklung stattfinden.
Irene Khan, geboren 1956 in Bangladesch, war von 2001 bis 2009 Generalsekretärin Amnesty International. Sie hat Jura und Völkerrecht studiert und war vor ihrem Engagement bei Amnesty International viele Jahre beim Uno-Flüchtlingskommissariat tätig.
Amnesty International ist eine nichtstaatliche und Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt. Grundlage der Arbeit sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Amnesty international mit der Stadtbibliothek und der Volkshochschule Charlottenburg-Wilmersdorf im Rahmen der Aktion “Stadt, Land, Buch”.
Der Eintritt ist frei

Weitere Informationen: Tel 9029-12217 (Heinrich-Schulz-Bibliothek)
www.stadtbibliothek.charlottenburg-wilmersdorf.de
Im Auftrag

Metzger