Ausstellung zum Olivaer Platz

Pressemitteilung vom 12.11.2010

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und das Regionalmanagement CITY West präsentieren vom 15.11. bis zum 3.12.2010 in der Musikbibliothek , Bundesallee 1-12, 10719 Berlin (U-Bhf Spichernstraße) die Ausstellung: “Olivaer Platz gestern, heute, morgen”.
Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist Mo, Fr 14-19 Uhr und Di, Mi, Do 14-18Uhr
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf plant die Umgestaltung des Olivaer Platzes und möchte hierzu im Vorfeld die Bürger einbeziehen. Die Ausstellung schildert die Entwicklung des Platzes und bietet die Möglichkeit, Anregungen zu äußern.
Der Name Olivaer Platz wurde erstmals 1892 erwähnt und nimmt Bezug zu dem Kloster Oliva in Danzig, Polen und dem dort unterzeichneten Frieden von Oliva von 1660. Zusammen mit dem Nationalmuseum Danzig wird die Geschichte Olivas dargestellt und die Verbindung nach Charlottenburg-Wilmersdorf deutlich.
Angelegt wurde der Stadtplatz zwischen 1907 und 1910 vom damaligen Gartenamtsleiter von Wilmersdorf, Richard Thieme, als streng symmetrischer Stadtplatz. Infolge von Kriegsschäden wurde Mitte der 50er Jahre der östlich an den Platz grenzende Baublock aufgelöst und die Fläche zum Parkplatz umgenutzt. Nach den Plänen des Gartenbauamtsleiters Eberhard Fink wurde der Olivaer Platz 1961 neugestaltet. Bis heute prägen ihn die kleinteilige Raumbildung mit abschirmenden Hecken und Mauern, von Bäumen umstandenen Rasenfläche, Sitznischen, Beete und Platten- und Pflasterbänder.

Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte:

“Der Platz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kurfürstendamm hat das Potenzial, ein attraktiver Quartiersplatz für die Anwohnerinnen und Anwohner und Metropolenplatz für die Touristen und vor Ort arbeitenden Menschen zu werden. Leider hat der Platz heute kaum Anziehungskraft. Notwendige Kosteneinsparungen haben zu Vereinfachungen in der Ausstattung und Bepflanzung geführt. Der Platz weist Defizite hinsichtlich der Nutzbarkeit, der Gestaltung und auch der Pflege auf. Insgesamt wirkt er gegenüber seinem Umfeld abgeschottet. Eine Verbesserung mit dem Ziel eines vielseitig nutzbaren, attraktiven Raumes für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Wirtschaft und den Tourismus ist dringend erforderlich.”

Im Auftrag

Metzger