Neubau des historischen Eingangshäuschens am Savignyplatz

Pressemitteilung vom 19.06.2007

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen spricht nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der NBB Netzgesellschaft Berlin Brandenburg, Ulf Altmann, am Freitag, dem 22.6.2007, um 11.00 Uhr zur Eröffnung des Neubaus des historischen Eingangshäuschens am Südrand des Savignyplatzes. Zu dem Kunstwerk “Through the Looking Glass” von Ute Lindner spricht Dr. Ursula Prinz von der Berlinischen Galerie.
Das Eingangshäuschen wurde im Auftrag der GASAG von dem Architekten Christian Koch in Anlehnung an die historischen Pläne von 1927 mit neuer Funktion als Gasdruckregelanlage wieder aufgebaut. In Verbindung damit wurde ein Wettbewerb “Kunst am Bau” veranstaltet, den die Berliner Künstlerin Ute Lindner gewonnen hat. An der Stelle des Durchgangs in den Park wurde ihre als Hinterglasmalerei aufgebrachte Personengruppe installiert, die ihren Blick in einen imaginären Raum in Richtung Park richtet. Bei Nacht verwandeln sich die Figuren durch die Beleuchtung zu dunklen Silhouetten vor einem leuchtend blauen Grund.

Monika Thiemen:
“1987 wurde bei der Rekonstruktion des Savignyplatzes nach den Entwürfen des Charlottenburger Gartenbaudirektors Erwin Barth auf den Wiederaufbau des Häuschens auf der Südhälfte des Platzes verzichtet. Da die Netzgesellschaft Berlin Brandenburg eine neue Verteilerstation auf dem Platz benötigte, bestand jetzt die Möglichkeit, dies nachzuholen. Wegen der neuen technischen Funktion musste der frühere Durchgang geschlossen werden. Aus dieser Not wurde mit Hilfe eines künstlerischen Wettbewerbs eine Tugend gemacht, so dass wir jetzt nicht nur eine weitere Annäherung des Savignyplatzes an seine historische Gestalt bekommen haben, sondern auch ein attraktives Kunstwerk.
Ich danke der GASAG, dem Architekten Christian Koch, der Künstlerin Ute Lindner und allen an dem Bau Beteiligten für diese weitere Aufwertung eines der bekanntesten Charlottenburger City-Plätze – beliebt bei Touristen und bei den Anwohnerinnen und Anwohnern gleichermaßen.”

Im Auftrag

Metzger