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BABcast

Der Podcast des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten (BAB) beleuchtet das Leben im geteilten Berlin und gibt spannende Einblicke in die Arbeit des BAB-Teams

Cover BABcast zugeschnitten

Wie lebten Menschen im geteilten Berlin? Welche Folgen hatte die SED-Diktatur für die Bevölkerung in der DDR? Und warum muss die Geschichte der DDR nach mehr als 30 Jahren deutscher Einheit immer noch aufgearbeitet werden? Diesen und weiteren Fragen geht der Podcast des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BABcast) auf den Grund. Gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Fachleuten aus Forschung und Aufarbeitung beleuchtet der BABcast das Leben in der geteilten Stadt. Dabei ergründet das BAB-Team stets auch die Bedeutung des jeweiligen Themas für Gegenwart und Zukunft. Darüber hinaus gibt der Podcast spannende Einblicke ins Innere der Behörde und in die vielfältige Arbeit des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und seines Teams.

Wer oder was ist eigentlich dieser BAB?

In der ersten Folge stellen sich der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte und sein Team vor. Wer oder was ist eigentlich der BAB, welche Aufgaben werden dort erledigt und welchen Nutzen haben die Berlinerinnen und Berliner davon? So schildern die BAB-Beschäftigten beispielsweise die Arbeit in der Bürgerberatung, sie erläutern, welche Projekte die Behörde fördert und wie die Geschichte der SED-Diktatur jungen Leuten nähergebracht werden kann.

Tom Sello, Berliner Aufarbeitungsbeauftragter (BAB)
Tom Sello ist seit November 2017 Berliner Aufarbeitungsbeauftragter. Im BABcast spricht er über den BAB, seine Ziele und Aufgaben.
Bild: BAB/OanaPopa

Wahlen in einer Diktatur?

Mitte September, kurz vor den Wahlen für den Bundestag, das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen, geht es in Folge 2 des BABcast um Wahlen und Wahlbetrug in der DDR. Gesprächspartnerin ist Evelyn Zupke, die erste Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur. Die Opferbeauftragte schildert, wie sie die Wahlen in der DDR erlebt hat. Sie erzählt auch, wie sie mithalf, den Wahlbetrug bei den Kommunalwahlen im Mai 1989 aufzudecken.

Neuer Monat, neues Thema

Weitere geplante BABcast-Folgen thematisieren zum Beispiel die Umbenennung der Ost-Berliner Stalin-Allee 1961 und die Funktionsweise des Härtefallfonds, der beim Berliner Aufarbeitungsbeauftragten angesiedelt ist und mit dessen Mitteln unter bestimmten Voraussetzungen Opfer der SED-Diktatur in besonderen Notlagen unterstützt werden können.

Die BABcast-Folgen erscheinen monatlich und sind über Spotify, Deezer und iTunes sowie hier auf der Webseite des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten abrufbar.

Warum Podcast?

Der BABcast hatte im vergangenen Jahr Premiere. Unter dem Titel „1990. Berlin im Wandel“ beleuchtete das BAB-Team zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit das turbulente Umbruchsjahr 1990. In den 12 Folgen ging es unter anderem um Frauenfußball, den Streik der Müllwerker in Ost-Berlin und die Vereinigung der Polizei in Ost- und West-Berlin. Diese Episoden kann man unter https://babcast-berlin.org nachhören.