Die Zukunftsthemen „Gesundheit“, „Ernährung“ und „Wasser“ standen im Mittelpunkt des Programms der 8. Asien-Pazifik-Wochen. Die Themen greifen stark ineinander. Ein gesundes Leben ist abhängig sowohl vom Zugang zu sauberem Wasser als auch von den Möglichkeiten, sich ausreichend und vielseitig zu ernähren. Europa und die Asien-Pazifik-Region befinden sich im Spannungsfeld zwischen Unterversorgung und Überproduktion, zwischen Tradition und moderner Technik.
Wirtschafts- und Wissenschaftsforen widmeten sich neuesten Erkenntnissen im Wasserressourcenmanagement, der Wassergewinnung und –reinigung, der Ernährungsforschung und Lebensmittelsicherheit sowie moderner Medizintechnik und neuer Verfahren der integrativen Medizin, um unseren Herausforderungen in Zukunft stärker gemeinsam zu begegnen.
Das Kulturprogramm widmetet sich in unterschiedlichen Programmen mit der Leitidee des Essens als Grundbedürfnis und als Kulturform in Europa und der Region Asien-Pazifik auseinander. Während das Haus der Kulturen der Welt
das Ausstellungs- und Filmprogramm von Ulrike Oettinger „Floating Food“ präsentierte und sich mit „Meridian Urban“ auf künstlerische Art und Weise mit „Gesundheit“ beschäftigte, zeigte das HAU
mit „Leaving the Comfort Zone“ moderne Performancekunst aus Jakarta, Tokio und Beijing. Das Radialsystem
lud unter dem Titel „Singing Garden“ zu einer musikalischen Begegnung mit Japan ein, während das Architekturforum AEDES
sich mit der Funktion von Wasser als Fluch und/oder Segen beschäftigte: Water – Curse or Blessing .









