Sei Stadt, sei Wandel, sei Berlin

Die neue Hauptstadtkampagne ist gestartet

_von Susanne Weller, Pressestelle und Chefredaktion be Berlin_

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Auch am Berliner Rathaus werden die Vorbeigehenden auf die Kampagne aufmerksam gemacht.

Die Berlinerinnen und Berliner stehen im Mittelpunkt der neuen Hauptstadtkampagne von Berlin, die der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am 11. März 2008 der Öffentlichkeit vorstellte. „Das größte Kapital unserer Stadt Berlin sind die Menschen, die hier leben. Sie prägen das Image, das uns weltweit den Ruf einer kreativen, sich ständig verändernden Metropole einbringt, einer Stadt, die immer in Bewegung ist und sich stetig neu erfindet.“, so Klaus Wowereit.

Die Kampagne be Berlin ist vorerst bis zum Jahr 2009 angelegt. Ziel der Kampagne ist, das Image von Berlin zu stärken und an die Realität anzupassen. Eine Studie der Senatskanzlei aus dem Jahr 2007 hatte ergeben, dass es Abweichungen gibt zwischen dem, wie Berlin im In- und Ausland wahrgenommen wird und dem, wie Berlin wirklich ist.

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So ist zum Beispiel noch zu wenig bekannt, wie gut die Lebensqualität in der Hauptstadt ist und auch die hervorragenden Möglichkeiten für Wissenschaft und Wirtschaft sind noch nicht im Bewusstsein vieler Menschen verankert. Die Kampagne soll dazu beitragen, dass Berlin als Stadt des stetigen Wandels und der Chancen wahrgenommen wird, als Stadt, die tolerant und offen ist und jedem das bietet, was er sucht. be Berlin zeichnet ein realistisches Mosaik Berlins, das geprägt ist von Vielfalt und Wandel, von liebevollen Details und spannenden Gegensätzen.

Erste Geschichten und Persönlichkeiten sind bereits auf Plakaten und Anzeigen im Berliner Stadtbild zu sehen. Beispielsweise der Starkoch Tim Raue, dem der Aufstieg aus einer Kreuzberger Straßengang zum kulinarischen Direktor des Hotels Adlon gelang. Oder das Porträt der Zehlendorfer Unternehmerin Alexandra Knauer, die hochempfindliche Messgeräte für Laboranalysen für den Weltmarkt herstellt. Besonders beeindruckend sind auch die Schüler der Rütli-Schule in Neukölln, die inzwischen ihre eigene Mode machen und damit erfolgreich gegen ihr ursprünglich negatives Image ankämpfen. Oder Ajescha Prozell ist zu sehen. Die 16-Jährige hat mit einem von ihr entwickelten Verfahren, Umweltschadstoffe aufzuspüren, den Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ gewonnen.

Der Berliner Senat möchte damit Berlin national und international als Marke positionieren. Ab 2009 wird be Berlin auch international, wobei das Konzept hierzu erst im Herbst 2008 der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die Botschaft soll überall auf der Welt verstanden werden. Ziel ist, mehr Menschen, Touristen und Besucher in die Hauptstadt zu locken. Mehr Unternehmen sollen sich hier ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen. Alle sollen erfahren, welche wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Errungenschaften Berlin ausmachen.


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